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Bisher zweitbestes ÖLV-Ergebnis

Der Wiener Andreas Vojta hat am Freitagabend bei der Leichtathletik-EM in Barcelona über 1.500 m in 3:45,68 Minuten den elften Platz belegt und für das bisher zweitbeste ÖLV-Ergebnis (Sprinter Ryan Moseley war über 100 m Neunter) in Katalonien gesorgt.

Lokalmatador Arturo Casado triumphierte vor 36.000 Zuschauern in 3:42,74 und holte damit beim letzten Bewerb des Tages die erste Goldmedaille für Spanien. Zweiter wurde der Deutsche Carsten Schlangen (3:43,52) vor Casados Landsmann Manuel Olmedo (3:43,54).

Vojta von Stimmung beeindruckt

Für den 21-jährigen Vojta war das Rennen ein unglaubliches Erlebnis, im Schlusssprint überholte er sogar noch einen Konkurrenten. „Die Stimmung war ein Wahnsinn. Drei Spanier hatten die Chance auf den ersten Titel für ihr Land bei der Heim-EM, als man reinkam war es es so, wie es damals bei den Gladiatoren gewesen sein muss“, zeigte sich Vojta beeindruckt.

Läufer im 1.500-Meter-EM-Finale

GEPA/Mario Kneisl

Der Finallauf mit Andreas Vojta

Das Motto des Athleten mit der mit Abstand schwächsten Entryzeit war voller Angriff gewesen, schon die Qualifikation für das Finale war eine Riesenüberraschung, dass er im Endlauf in 3:45,68 nicht Letzter wurde, war das Tüpfelchen auf dem i.

„Ich hatte nichts zu verlieren, ich bin das Tempo mitgegangen, ich habe versucht, so lange wie möglich dranzubleiben. Als der Kick gekommen ist, merkte man, wie es in der europäischen Spitze aussieht, das fehlt mir noch ein Alzerl“, sagte Vojta.

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