Veranstaltung kostet 750.000 Euro
Die nächste EM nach Budapest wird im April 2012 zur Qualifikation und Generalprobe für die Olympischen Spiele in London. Noch gibt es keinen EM-Ausrichter. Der Europaverband LEN lässt sich mit der Vergabe zuletzt immer mehr Zeit.
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Grund dafür ist, dass sich wegen der hohen Kosten kaum Bewerber finden. Für die EM 2012 würde die LEN gerne Wien als Veranstaltungsort sehen, und in Österreich ist auch Interesse dafür da. „Das ist aber eine finanzielle Frage“, erklärte Österreichs Verbandsgeneralsekretär Thomas Gangel. Rund eine dreiviertel Million Euro sind aufzubringen, das ist der Stadt Wien zu viel. Gangel und OSV-Präsident Paul Schauer suchen dieser Tage daher in Budapest das Gespräch u. a. mit dem Luxemburger LEN-Präsident Nory Kruchten und der deutschen LEN-Finanzchefin Christa Thiel.
Gibt es der Verband billiger?
Je näher das Frühjahr des Olympiajahres rückt, desto eher wird der Kontinentalverband von seiner Forderung vielleicht etwas heruntergehen. Anderseits wäre dem OSV eine möglichst frühe Entscheidung recht, da für eine EM ja Vorbereitungen zu treffen sind. Schauplatz wäre jedenfalls die Wiener Stadthalle. Wie bei der Kurzbahn-EM 2004 würde in der großen Halle ein temporäres Becken errichtet, statt 25 m dann eben 50 m lang.
Es wäre die fünfte Wien-EM nach jenen auf der Langbahn 1950, 1974 und 1995 sowie der vor sechs Jahren auf der Kurzbahn. Für die OSV-Aktiven wäre es auf dem Weg zu den Spielen ein spezieller Motivationsschub.
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