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Österreich will nachziehen

Das österreichische Nationalteam hat den Startschuss in EM-Qualifikationsgruppe A im Trainingslager in Flachau mit Interesse verfolgt. Die Aufschlüsse dabei: Vor Auftaktgegner Kasachstan darf das ÖFB-Team nach dessen 0:3-Heimpleite gegen die Türkei keine Angst haben. Dafür überzeugte Belgien trotz der 0:1-Niederlage gegen Deutschland mit einer spielerisch starken Leistung.

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„Die Belgier haben unglücklich verloren. Sie waren sehr stark und haben gezeigt, dass man den Deutschen zusetzen kann“, sagte Verteidiger Emanuel Pogatetz. „Ich hoffe, dass wir auch auf diesem Level spielen können.“ Die Belgier sind am 12. Oktober in Brüssel dritter Gegner des ÖFB-Teams und neben der Türkei einer der beiden möglichen Konkurrenten um den zweiten Gruppenplatz.

„Auch die Türken haben vorgelegt, jetzt müssen wir nachlegen“, stellte Hannover-Legionär Pogatetz fest und ergänzte: „Natürlich sind wir gegen Kasachstan klarer Favorit.“ Mit Ausnahme des jungen Verteidigers Sergej Karimow vom VfL Wolfsburg, der bisher hauptsächlich bei den Amateuren zum Einsatz gekommen ist, verdienen alle kasachischen Teamspieler ihr Geld in der heimischen Liga.

Hoffer hofft auf Einsatz

Nicht nur deswegen werden die Kasachen am Dienstag in Salzburg kein Offensivfeuerwerk zünden. Viel eher werden sie nach der bitteren Heimpleite gegen die Türkei mit einem Abwehrwall aufwarten, den es zu knacken gilt. Obwohl dieser Spielstil nicht unbedingt zu Konterstürmer Erwin Hoffer passt, hofft der 23-Jährige trotzdem auf seine Chance, neben Marc Janko zu stürmen.

„Als Stürmer muss man sich immer den Gegebenheiten anpassen“, erklärte Hoffer, der seine Schnelligkeit ausspielen möchte. Wenn er ob der Natur des Spiels keine Tore erzielen kann, will der Angreifer vom deutschen Sensationstabellenführer 1. FC Kaiserslautern zumindest Räume für seine Mitspieler schaffen. „Ich glaube schon, dass ich mit meiner Schnelligkeit etwas machen kann“, so Hoffer.

„Es funktioniert mit allen“

Im Training wurde der Stürmer von Teamchef Dietmar Constantini bisher immer wieder mit verschiedenen Sturmpartnern zusammengespannt - von Janko über seinen einstigen Rapid-Kollegen Stefan Maierhofer bis hin zu Roman Wallner. „Es funktioniert mit allen“, versicherte Hoffer. Entscheidend werde es sowieso, die wenigen sich bietenden Chancen zu nützen.

Hoffer hält in 17 Länderspielen bei zwei Toren - beide beim Debüt von Teamchef Constantini im April 2009 in der WM-Quali gegen Rumänien (2:1). Dafür kommt die „Sprintrakete“ mit dem Selbstvertrauen zweier Siege mit Kaiserslautern nach Flachau. „Es ist ein gutes Gefühl, wenn man zum Nationalteam kommt und in der Tabelle ganz oben steht“, gestand Hoffer.

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