Das Ergebnis steht im Vordergrund
Österreichs Nationalteam kämpft am Dienstag in Salzburg gegen Kasachstan (20.30 Uhr, live in ORF1) nicht nur um einen erfolgreichen Start in die EM-Qualifikation, sondern auch gegen eine einmalige Negativserie. In den 25 Partien seit dem 0:0 im Testmatch am 21. November 2007 in Wien gegen Tunesien musste das ÖFB-Team in jedem Spiel immer zumindest ein Gegentor hinnehmen.
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Seit dem bisher letzten Sieg ohne Gegentreffer sind sogar schon 44 Spiele vergangen. Aber nicht nur deswegen dürfen sich die Fans nur bedingt auf einen sportlichen Leckerbissen freuen. Für das ÖFB-Team zählt gegen den Außenseiter nämlich in erster Linie ein positives Ergebnis in Form von drei Punkten und nicht die Art und Weise, wie das geschafft wird.
„Primär ist es wichtig, dass wir gewinnen. In so einem Spiel steht immer das Ergebnis im Vordergrund“, stellte Mittelfeldspieler Julian Baumgartlinger klar. Schön zu spielen stehe gegen den erwarteten Defensivwall der Kasachen, die sich am Freitag der Türkei zu Hause 0:3 hatten geschlagen geben mussten, nicht im Mittelpunkt.

GEPA/Christian Walgram
Baumgartlinger und Jantscher stellen sich den Journalistenfragen.
Klar positive Bilanz in Salzburg
Bauen darf Österreich aber auf eine nahezu makellose Bilanz in Salzburg, wo in neun Länderspielen, die allesamt im mittlerweile abgerissenen Lehener Stadion ausgetragen wurden, acht Siege bei nur einer Niederlage erreicht wurden. Die bisherigen fünf Bewerbsspiele wurden bei einem Torverhältnis von 26:1 allesamt gewonnen.
Der erste ÖFB-Auftritt in Salzburg brachte im April 1977 in der WM-Qualifikation ein historisches 9:0 über Malta, wobei Hans Krankl sechs Tore erzielte. Kantersiege feierte Österreich auch gegen Liechtenstein (7:0) und Lettland (5:0) jeweils 1995 in der EM-Qualifikation. Die einzige Niederlage setzte es am 19. Mai 1992. Beim 2:4 im Testspiel gegen Polen saß Ernst Happel auf der Betreuerbank, als dessen Assistent fungierte Dietmar Constantini.
„Sehr wichtig für den weiteren Verlauf“
Was Taktik und Aufstellung betrifft, lässt sich der aktuelle Teamchef weiter nicht in die Karten blicken. Gesetzt dürfte in der Offensive - entweder rechts oder links am Flügel - allerdings Jakob Jantscher sein. Der Neo-Salzburger brennt nach der einwöchigen Vorbereitung auf sein achtes Länderspiel. „Wir sind extrem heiß auf die Partie“, versicherte Jantscher. Jeder einzelne Spieler sei sich der Relevanz eines guten Starts in die Qualifikation bewusst.
„Dieses Spiel ist sehr wichtig für den weiteren Verlauf der EM-Quali“, betonte Jantscher. Dementsprechend sei das Ergebnis wichtiger als eine Galavorstellung. „Wichtig ist, dass wir gewinnen. Das wird sicher nicht so einfach, wie es dargestellt wird“, erklärte Jantscher. Ein frühes Tor würde die Spielanlage gegen die tief stehenden Kasachen vermutlich dabei erheblich erleichtern. Dafür sorgen soll das erwartete Sturmduo Marc Janko/Erwin Hoffer.
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