Durchschnittlich und schwächer
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Jürgen Macho: Genügend
In der ersten Hälfte waren es nicht sonderlich viele Bälle, die auf sein Tor kamen. Zwei davon konnte der Griechenland-Legionär mit Bravour entschärfen. Beim ersten Gegentreffer stand er allerdings den entscheidenden Tick zu weit vor seinem Kasten, auch beim zweiten war das Stellungsspiel nicht vorteilhaft, sondern einladend für Huntelaar. Danach war er wieder zweimal auf dem Posten, was allerdings nicht mehr entscheidend war.
Florian Klein: Nicht genügend
Der Austrianer zog gegen Affelay in vielen Aktionen den Kürzeren. Nach der Pause wurde es aber nicht besser, da wurde er von Elia phasenweise schwindlig gespielt. Klein hatte sicher eine undankbare Aufgabe, gegen diese beiden Trickser bestehen zu müssen, eine Spur besser hätte man das aber doch lösen können. Das ungeschickte Handspiel vor dem Elfmeter war dann wohl schon seiner Verwirrung zuzuschreiben.
Sebastian Prödl: Befriedigend
In der Innenverteidigung war die Abstimmung nicht immer die Beste. Auch Prödl hatte in seinem Stellungsspiel die eine oder andere Unsicherheit. Unter dem Strich war es aber wieder einmal die solide, unaufgeregte und unauffällige Leistung, die der Bremer so oft im Nationalteam zeigt.
Emanuel Pogatetz: Gut
Der Hannover-Legionär machte an diesem Abend noch den sichersten und stabilsten Eindruck in der Verteidigung. Pogatetz spielte das eine oder andere Mal Feuerwehr und entschärfte brenzlige Situationen. Seine Erfahrung merkt man ihm an, wenngleich die eine oder andere Unsicherheit schon auch vorhanden war, was aber nicht ins Gewicht fiel.
Christian Fuchs: Genügend
Die Chemie mit Arnautovic stimmt nach wie vor nicht, trotz einiger lautstarker Kommandos an den Bremer taten sich links einige Lücken auf. Fuchs erwischte allerdings allgemein nicht seinen besten Tag und sorgte mit Unsicherheiten, die Kuyt zu nutzen wusste, für Gefahr. Offensivgeist und Flanken hielten sich auch sehr in Grenzen.
Julian Baumgartlinger: Befriedigend
Der Austrianer war von Beginn weg sehr aggressiv und fand über den Kampf in die Partie. Baumgartlinger zeigte einige gute Aktionen und spielte mit Selbstvertrauen und dem üblichen hohen Laufpensum. Seine Entwicklung im zentralen Mittelfeld macht Fortschritte.
Franz Schiemer: Nicht genügend
Kein geregelter Spielaufbau, riskante und ungenaue Pässe, beim ersten Gegentreffer von Sneijder eingepackt und kurz vor der Pause eine Riesenchance vergeben: Positive Aspekte lassen sich in Schiemers Spiel gegen die Niederlande nicht auflisten.
Zlatko Junuzovic: Genügend
Auf der rechten Seite aufgeboten, fand Junuzovic nicht wirklich ins Spiel und konnte nur wenige Akzente setzen. Phasenweise versuchte er, ins Zentrum zu rücken, wo es eine Spur besser ging. Mit seiner Durchschlagskraft war es aber nicht weit her, womit seine Auswechslung nur eine Frage der Zeit war.
David Alaba: Gut
Der Eindruck eines nervösen Beginns verflüchtigte sich bald. Alaba spielte gute Pässe und war einer der, wenn nicht der auffälligste Spieler im ÖFB-Team. Besonders erfreulich: Alaba behauptete sich gegen seinen Ex-Kollegen Van Bommel. Wer hier der Weltstar war und wer das aufstrebende Talent, war nicht immer klar zu unterscheiden. Nach der Pause hatte er allerdings einen Leistungsabfall, der für einen so jungen Spieler nicht ungewöhnlich ist.
Marko Arnautovic: Befriedigend
Der Bremer zeigte von Anfang an einen aufreizend lässigen Auftritt. Mittlerweile ist hinlänglich bekannt, dass das die Natur seines Spiels ist. Diesmal war es aber zu viel, weil kaum Effizienz dahintersteckte. Mit ein paar Schüssen wurde er zwar bei Stekelenburg vorstellig, mit denen der Ajax-Goalie aber keine Probleme hatte. Immerhin hatte er die Coolness, bei gellendem Pfeifkonzert nach drei verschossenen ÖFB-Elfmetern in einem Testspiel wieder einmal einen zu verwandeln.
Stefan Maierhofer: Genügend
Der Duisburg-Legionär hatte wirklich einen schweren Stand und hing diesmal völlig in der Luft. Von den erhofften Chancen für seine Person war es nicht weit her. Wenn einmal ein Ball kam, unterlag er öfters im Kopfballduell, eine altbekannte Schwäche des 2,02 Meter großen Stürmers. Die Aufgabe, den Ball zu halten, bewältigte er auch nicht immer. Der herausgeholte Elfmeter war seiner Benotung recht zuträglich.
Erwin Hoffer: Befriedigend
Vereinigt mit Maierhofer konnte auch Hoffer keine Akzente setzen. Einen einfachen Querpass jagte er über die Outlinie. Die Sprintrakete hat man sicher schon besser in Form gesehen.
Yasin Pehlivan: zu kurz eingesetzt
Veli Kavlak: zu kurz eingesetzt
Christian Wagner, ORF.at aus Eindhoven
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