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Wird Hörtnagl Sportdirektor?

Nach der Entlassung von Huub Stevens und Dietmar Beiersdorfer als Trainer bzw. Sportdirektor bei Red Bull Salzburg bahnt sich der nächste Paukenschlag von Firmenboss Dietrich Mateschitz an. Laut einem Bericht der „Leipziger Volkszeitung“ („LVZ“) soll Peter Pacult ab Sommer das Ruder bei der „Bullen“-Filiale in Leipzig übernehmen.

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Pacult soll den erfolglosen Tomas Oral beerben, berichtete die Onlineausgabe der „LVZ“ am Samstag. Nach Informationen der Zeitung soll sich Red-Bull-Gründer Mateschitz mit Pacult bereits einig sein. Vor seinem Wechsel 2006 zu Rapid Wien sammelte der Trainer bereits zwei Jahre Erfahrung im Fußballosten bei Dynamo Dresden.

Treffen beim Heurigen

In dem Gerücht könnte ein wahrer Kern stecken. Schon die „Kleine Zeitung“ hatte von einem Treffen zwischen Vienna-Capitals-Boss Hans Schmid und Altkanzler Franz Vranitzky, dem auch Rapid-Trainer Peter Pacult und Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz beigewohnt hätten, berichtet. Der Gedankenaustausch bei einem Wiener Nobelheurigen fand unmittelbar vor der Entlassung von Stevens und Beiersdorfer statt.

Was ursprünglich als möglicher Jobwechsel von Pacult nach Salzburg gedeutet wurde, könnte sich nun als Gespräch über eine Zukunft des Wieners als Trainer des derzeitigen Viertligisten Leipzig entpuppen. Dem Club in der sächsischen Metropole gilt das Hauptaugenmerk in der neben Salzburg auch auf New York, Ghana und Brasilien ausgedehnten Red-Bull-Fußballwelt. Leipzig soll so schnell wie möglich in die Deutsche Bundesliga, derzeit fehlen dem Club jedoch acht Runden vor Schluss zehn Punkte auf einen Aufstiegsplatz in die dritte deutsche Liga.

Wiedersehen mit Hörtnagl?

Bei Rapid reagierte man auf die Gerüchte irritiert. Wie der „Kurier“ berichtete, zeigte sich Clubpräsident Rudolf Edlinger verwundert, dass das Gespräch Pacults mit Mateschitz ohne sein Wissen vonstattenging. „Als ich zuletzt mit Andreas Herzog Gespräche geführt habe, wurde der Fußballbund vorab informiert“, wurde Edlinger zitiert, „aber ich bin auch kein Milliardär.“ Pacult hat noch bis Juni 2012 einen Vertrag bei den Hütteldorfern.

Wechselt der 51-Jährige wirklich die Fronten und ins Mateschitz-Lager, könnte er dort auf eine Person treffen, die er gerade bei Rapid „losgeworden“ ist. Als Nachfolger von Gesamt-Fußball-Chef Beiersdorfer wird nämlich Alfred Hörtnagl gehandelt. Der erst vor einer Woche zurückgetretene Sportdirektor der Wiener soll gute Chancen auf den Job bei Red Bull haben.

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