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Stimmen zu Admira - Rapid

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Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): „Wenn man denkt, dass man mit 3:0 schon weg ist, also nichts mehr passieren darf, und dann noch Rapid das 3:3 schafft - da hat man schöne Gefühlswallungen. Aber am Ende sind wir als verdienter Sieger vom Feld gegangen. Die Handbewegung von Burgstaller war sicher nicht natürlich, der eine Schiedsrichter gibt so einen Elfer, ein anderer nicht. In der ersten Hälfte haben wir keine Rapid-Chance zugelassen. Schon in der Pause habe ich gesagt, dass Rapid nur über Standards gefährlich werden kann, das ist auch eingetroffen. Da haben sie mehr Qualität als wir. Beide Teams haben Werbung für den österreichischen Fußball gemacht.“

Issiaka Ouedraogo (Admira-Doppeltorschütze): „Ich bin sehr, sehr froh und sehr, sehr glücklich, dass wir dieses Spiel noch gewonnen haben. Wir haben 60 Minuten lang super gespielt, doch dann war die Kraft weg. Aber wir haben auch nach dem 3:0 den Fehler gemacht, dass wir von 100 auf 60 Prozent zurückgeschaltet haben.“

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): „Lange Zeit war ich sehr, sehr unzufrieden mit unserem Auftreten. Wir haben genau das gemacht, was die Admira stark gemacht hat. Wir haben uns bei allen Gegentoren naiv angestellt. Sehr stolz war ich, wie wir dann zurückgekommen sind nach dem Tor zum 1:3. Wenn man aber durch so einen Elfmeter dann das Spiel noch verliert, dann ist man wütend. Der Schiedsrichter hat mir gesagt, dass das keine natürlich Handbewegung war. Ich war aber generell mit dem Schiedsrichter unzufrieden, aber noch unzufriedener bin ich mit meiner Mannschaft, weil wir der Admira in die Karten gespielt haben. Wir haben genau so gespielt, wie es die Admira gerne hat.“

Steffen Hofmann (Rapid-Kapitän): „Bis zum 3:0 wäre der Admira-Sieg gerecht gewesen. Durch die folgende Aufholjagd hätten wir es aber verdient, das Spiel zu drehen.“

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