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Kleinmann bangt um Spielbetrieb
Der vor dem Abflug nach Übersee abgesetzte Hilferuf um Sponsoren zeigte keinerlei Auswirkung, die Zukunft des Rekordmeisters ist weiter ungewiss. Die für die Austrian Volley League 2 Ost gemeldet gewesene zweite Mannschaft der Wiener wurde bereits vom Bewerb zurückgezogen.
Die Nachwuchsspieler müssen nun in der Austrian Volley League ran. Mit dem 3:2-Sieg nach 0:2-Rückstand am Samstag bei Mils lag der Altersschnitt bei etwa 20 Jahren. „Wir waren überrascht, dass wir gewonnen haben“, sagte Kleinmann. „Aber die Burschen haben gekämpft wie die Löwen“, lobte der 64-Jährige seine junge Truppe.

APA/Barbara Gindl
HotVolleys-Chef Peter Kleinmann grübelt, wie der Club noch zu retten ist
Jugend auf dem Prüfstand
Der in den vergangenen Jahren landesweit erfolgreichste Nachwuchs hat damit ein Zeichen gesetzt. Dennoch würde es für den Rekordmeister in dieser Besetzung schwierig, als einer von elf Clubs die Top Acht und damit das Play-off zu erreichen. Ein wirklicher Gradmesser dafür ist schon am Mittwoch das Heimspiel gegen Gleisdorf, die Steirer werden eher in der unteren Tabellenhälfte erwartet. Mittelfristig müsste sich der Dritte der vergangenen Saison aber verstärken. Denn gegen die Steirer wird das Durchschnittsalter 17,5 Jahre betragen, der Älteste auf dem Platz wird Florian Reisinger (20 Jahre) sein, der Jüngste Nenad Nikolic (16).
Doch Verstärkung ist vorerst nicht in Sicht. „Wir müssen alles durchforsten und die Kostenwahrheit ergründen“, so Kleinmann. „Wir müssen schauen, was wir können und dürfen. Wir müssen Sponsoren finden, um den Spielbetrieb zu halten. Derzeit ist die Situation aber unverändert.“
Topspieler verlassen den Club
Daher ging von den Teamspielern Michael Laimer nach Enns, für Simon Frühbauer trudelte eine Anfrage aus Klagenfurt ein. Mit dem loyal zu den hotVolleys stehenden Oliver Binder stand ein Gespräch noch aus, doch ist der Aufspieler für den Verein nicht zu halten. Mit dieser Situation hatte Kleinmann jedenfalls gerade nach der Heim-EM nicht gerechnet, nachdem er meist mit der Sponsorensuche erfolgreich gewesen war.