„Wir vermissen dich, Bruder“
Mehrere Tausend Menschen haben am Sonntag in Indianapolis im Rahmen einer öffentlichen Trauerfeier von dem vor einer Woche bei einem Rennen der Indycar-Serie in Las Vegas verunglückten Engländer Dan Wheldon Abschied genommen.
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AP/Chris O'Meara
Wheldons Witwe Susie zwischen ihrem Vater und Wheldons Vater Clive Wheldon
In der rund eineinhalbstündigen Zeremonie im Conseco Fieldhouse erinnerten unter anderem seine beiden ehemaligen Teamkollegen Dario Franchitti und Tony Kanaan an den 33-jährigen Wheldon, der 2005 und heuer den Klassiker Indy 500 gewann. „Wir vermissen dich, Bruder“, sagte der vierfache Gesamtsieger der Indycar-Serie, Franchitti. „Ich bin dankbar für die Zeit, die ich mit ihm verbringen durfte“, ergänzte Kanaan. Die beiden Piloten brachen wie auch Wheldons Witwe Susie während der Feier immer wieder in Tränen aus.
Keine Überlebenschance bei Massenunfall
Wheldon war am 16. Oktober auf dem Las Vegas Motor Speedway mit einer Geschwindigkeit von rund 300 Stundenkilometern in einen Massenunfall mit insgesamt 15 Wagen verwickelt gewesen. Sein Auto schoss in die Luft, flog über einen anderen Wagen hinweg in den Fangzaun und fing sofort Feuer. Wheldon starb wenig später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.
„Seine Siege bei der Indy 500 sichern ihm seinen Platz in der Historie unseres Sports. Aber ich vermute, es wird sich immer wie eine unvollendete Geschichte anfühlen, denn wer weiß, wie viele weitere Triumphe er noch hätte erzielen können“, sagte der Geschäftsführer der Indycar-Serie, Randy Bernard. Wheldon wurde am Samstag in seiner Wahlheimat St. Petersburg/Florida beigesetzt.
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