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Sechs Springer fix nominiert

Österreich kann bei der am 30. Dezember in Oberstdorf beginnenden 60. Vierschanzentournee mit sieben Springern an den Start gehen. Sechs Startplätze wurden nun fix vergeben, über den siebenten wird erst nach den Continentalcup-Bewerben in Engelberg am 27. und 28. Dezember entschieden.

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Das ÖSV-Aufgebot für die Tournee besteht aus Titelverteidiger Thomas Morgenstern, Andreas Kofler, Gregor Schlierenzauer, Martin Koch, Manuel Fettner und David Zauner. Dazu kommt nach Engelberg noch Michael Hayböck oder Wolfgang Loitzl.

„Beste und fairste Entscheidung“

„Wir haben vier Springer, die Podestplätze erreicht haben, und dazu Zauner und Fettner, die schon sehr gute Leistungen geboten haben“, erklärte Cheftrainer Alexander Pointner. „Wir werden den Startplatz an jenen der beiden vergeben, der bei den beiden Continentalcup-Bewerben besser abschneidet. Ich denke, dass dies in der gegebenen Situation die beste und fairste Entscheidung ist. Wolfgang ist im Engelberg-Training am Montag noch einmal richtig gut gesprungen, und Michael hat im Continentalcup mit drei Siegen große Klasse bewiesen. Beide Leistungen sind aber schwer zu vergleichen, darum sollen sie sich das in Engelberg ausspringen. Die Sportler müssten zwischen Weihnachten und Tournee ohnehin noch Sprungeinheiten absolvieren.“

Loitzl, der 2008/09 der erste von zuletzt drei ÖSV-Tourneesiegern in Folge war, muss damit um seine Teilnahme zumindest auf den ersten zwei Stationen bangen. Der 31-jährige Steirer hat in der aktuellen Saison zwei 18. Plätze als beste Weltcup-Ergebnisse zu Buche stehen. Harrachow hatte er ausgelassen, um stattdessen nach einem Skiwechsel im Sommer das Material noch besser abzustimmen. Der 20-jährige Oberösterreicher Hayböck hat dank seiner Führung im Kontinentalcup den siebenten Startplatz für den ÖSV gesichert.

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