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Platz in der Südstadt gefroren und uneben

Die österreichische Bundesliga startet am Wochenende in die Frühjahrssaison. Aufgrund klirrender Kälte und schlechter Witterungsverhältnisse sind aber nicht alle Partien gesichert. Von einer Absage bedroht ist mit Stand Montagnachmittag vor allem die Samstag-Partie (18.30 Uhr) von Aufsteiger Admira in der Trenkwalder-Arena gegen Schlusslicht Kapfenberger SV.

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„Wir haben auch schon mit der Bundesliga gesprochen. Wir sehen es von unserer Seite sehr kritisch, der Platz ist durchgefroren und uneben“, sagte Nik Wolfsgruber, Admiras Zuständiger für den Spielbetrieb, gegenüber der APA. Die Entscheidung werde am Mittwoch oder Donnerstag bei einer Vorkommissionierung fallen. Nicht weit entfernt von Maria Enzersdorf dürfte dagegen das Sonntag-Spiel (16.00 Uhr, live in ORF eins) zwischen dem SC Wiener Neustadt und Winterkönig Rapid planmäßig über die Bühne gehen.

Optimismus in Wiener Neustadt

„Es schaut sehr gut aus, der Platz ist weder gefroren noch holprig, wir haben sehr gute Verhältnisse“, sagte Wiener Neustadts Manager Alexander Gruber. Die achtplatzierten Niederösterreicher haben zwar keine Rasenheizung, aber bereits im Dezember nötige Vorkehrungen getroffen. „Wir haben mehr als 60 Tonnen Sand in den Platz eingearbeitet“, sagte Gruber. Die Mannschaft von Coach Peter Stöger wird daher auch am Dienstag auf dem Hauptfeld trainieren. „Wir haben bisher noch jedes Bundesliga-Spiel über die Bühne gebracht. Die Angst von Rapid kann ich nicht verstehen“, fügte der SC-Manager hinzu.

Im Lager von Wacker Innsbruck ist die Vorbereitung auf das Duell mit Red Bull Salzburg am Samstag (18.30 Uhr) aufgrund der extremen Wetterverhältnisse derzeit stark beeinträchtigt. „Momentan schaut es schlecht aus, bei uns ist es tief winterlich. Die Rasenheizung läuft, aber es ist noch eine Schneeschicht auf dem Platz“, berichtete Coach Walter Kogler. Der Kärntner rechnet aber mit einem Spiel am Samstag. „Ich gehe davon aus, dass es am Wochenende passen wird“, sagte Kogler.

Schneedecke über dem rasen des Tivolis-Stadions in Innsbruck

GEPA/Andreas Pranter

Auf dem Innsbrucker Tivoli herrschen derzeit winterliche Platzverhältnisse

Rasenheizungen bei Austria und Sturm laufen

Bei der Wiener Austria läuft die Rasenheizung seit 29. Jänner durchgehend, was Kosten von rund 1.000 Euro pro Tag verursacht. Die Wiener konnten auch bereits ihre Generalprobe für das Samstag-Spiel (16.00 Uhr) gegen SV Ried gegen Ruzomberok am Samstag ohne Probleme in der Generali-Arena über die Bühne bringen.

Ebenfalls nichts im Wege stehen dürfte der auch am Samstag (18.30 Uhr) angesetzten Partie Sturm Graz gegen SV Mattersburg. In Graz läuft die Rasenheizung seit Donnerstag. „Ich gehe davon aus, dass es kein Problem geben wird“, sagte Sportkoordinator Hans Lang. Die Temperaturen bleiben der Wettervorhersage nach jedenfalls bis am Wochenende regelmäßig unter dem Gefrierpunkt.

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