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Trainer Elden verlässt den ÖSV
Der Tagessieg ging an den US-Amerikaner Bryan Fletcher, er setzte sich 2,3 Sekunden vor dem Norweger Mikko Kokslien durch, Sprungsieger Taihei Kato aus Japan wurde Dritter (+ 4,4). Als bester Österreicher belegte Wilhelm Denifl (9,8) Rang sechs, Christoph Bieler (21,7) wurde Neunter.

APA/EPA/Scanpix Norway/Terje Bendiksby
Lamy Chappuis braucht Platz für einen weiteren Pokal
Elden kehrt nach Norwegen zurück
Für Cheftrainer Bard Jörgen Elden war es der letzte Bewerb in Diensten des ÖSV. „Ich habe mich nach langem Überlegen dazu entschieden, aufzuhören. Es waren drei großartige Jahre beim ÖSV und das Team ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Der Grund für meine Entscheidung ist die Familie. Ich möchte mit ihnen in Norwegen leben. Allerdings bleibe ich bis Juli in Österreich und bin nach Rücksprache mit meinen Chefs gerne bereit, bis dorthin unterstützend tätig zu sein.“
Aus dem geplanten Bewerb mit zwei Sprüngen und einem 15-km-Rennen wurde es nichts, da der zweite Durchgang nach 22 Springern abgebrochen werden musste. Die Sonne setzte der Anlaufspur zu stark zu. Damit zählte lediglich Durchgang eins und das Rennen wurde auf die üblichen zehn km verkürzt.
Der Blick geht vor allem nach vorne
Denifl zog zufrieden Bilanz: „Eine großartige Saison geht für mich zu Ende. Ich habe meinen ersten Podestplatz im Einzel gefeiert und im Langlaufen stark aufgeholt. Im nächsten Jahr findet in Val di Fiemme, wo ich 2003 mit dem Team Weltmeister wurde, die WM statt. Das möchte ich auf jeden Fall mitnehmen.“ Gruber sah es ähnlich: „Meine Bilanz ist durchwegs positiv. Eine Erkrankung Anfang Jänner hat mich einiges gekostet, ansonsten war ich ab Mitte Dezember immer gut dabei. Für die nächsten zwei Jahre habe ich mir einiges vorgenommen. Speziell im Laufbereich möchte ich einen deutlichen Schritt nach vorne machen.“
Für Stecher verlief die Saison nicht nach Wunsch: „Ich hab mir den Winter etwas anders vorgestellt. Aufgrund der Knieoperation konnte ich erst im Oktober mit dem Sprungtraining beginnen, und das war wahrscheinlich zu wenig. Positiv ist meine Konstanz im Langlaufen. Darauf kann ich mit einer verletzungsfreien Vorbereitung für die nächste Saison aufbauen.“ Auch Bieler hatte gemischte Gefühle: „Der Winter war für mich durchwachsen. Das Springen hat mir viel Freude bereitet, im Langlaufen hatte ich nur einige wenige Sternstunden – so wie heute. Der Abschluss war auf der Schanze zwar sehr schwierig, aber mit meinem Rennen bin ich sehr zufrieden.“
Kombinierer-Weltcup in Oslo
Endstand am Samstag (1 Sprung / 10 km Langlauf): | ||||
1. | Bryan Fletcher | USA | 28:48,7 | 3./11.* |
2. | Mikko Kokslien | NOR | + 2,3 | 17./1. |
3. | Taihei Kato | JPN | 4,4 | 1./20. |
4. | Bill Demong | USA | 5,0 | 12./4. |
5. | Magnus Moan | NOR | 5,5 | 13./3. |
6. | Wilhelm Denifl | AUT | 9,8 | 8./7. |
7. | Akito Watabe | JPN | 16,8 | 9./8. |
8. | Jason Lamy Chappuis | FRA | 20,7 | 16./2. |
9. | Christoph Bieler | AUT | 21,7 | 7./9. |
10. | Gudmund Storlien | NOR | 37,8 | 3./18. |
18. | Mario Stecher | AUT | 1:25,9 | 27./5. |
19. | Bernhard Gruber | AUT | 1:26,7 | 21./12. |
Gesamtweltcup 2011/12
Einzel: | |||
1. | Jason Lamy Chappuis | FRA | 1.306 |
2. | Akito Watabe | JPN | 1.238 |
3. | Mikko Kokslien | NOR | 1.061 |
4. | Bernhard Gruber | AUT | 765 |
5. | Björn Kircheisen | GER | 728 |
6. | Eric Frenzel | GER | 727 |
7. | Alessandro Pittin | ITA | 724 |
8. | Tino Edelmann | GER | 685 |
9. | Jan Schmid | NOR | 619 |
10. | Haavard Klemetsen | NOR | 559 |
11. | Wilhelm Denifl | AUT | 537 |
12. | Magnus Moan | NOR | 509 |
13. | Johannes Rydzek | GER | 467 |
14. | Fabian Riessle | GER | 458 |
15. | Mario Stecher | AUT | 452 |
18. | Christoph Bieler | AUT | 419 |
33. | Tomaz Druml | AUT | 121 |
42. | David Kreiner | AUT | 41 |
45. | Lukas Klapfer | AUT | 34 |
46. | Marco Pichlmayer | AUT | 32 |
54. | Carlos Kammerlander | AUT | 10 |
55. | Tobias Kammerlander | AUT | 9 |
59. | Dominik Dier | AUT | 5 |
61. | Harald Lemmerer | AUT | 1 |
. | Sepp Schneider | AUT | 1 |