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Gerechtes Remis gegen St. Pölten

Der FC Lustenau ist am Freitag in der Ersten Liga auf den Relegationsplatz zurückgefallen. Die Vorarlberger mussten sich in der 31. Runde im Heimspiel gegen St. Pölten mit einem gerechten 2:2 zufriedengeben. Abd Al Rahman Osman Ali rettete dabei den Lustenauern mit seinem ersten Saisontreffer in der Schlussminute zumindest einen Punkt (90.).

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Mit der fünften sieglosen Partie in Serie gegen den Angstgegner aus Niederösterreich wurde der FCL von der Vienna (3:1 daheim gegen Austria Lustenau) überholt und auf Rang neun verdrängt. Der Rückstand auf die Wiener beträgt fünf Runden vor Schluss einen Punkt. Der Vorsprung auf die auf dem Abstiegsplatz liegenden Hartberger (1:3 in Grödig) wuchs auf zehn Zähler an.

Führung, Rückstand und später Ausgleich

Nach schwacher Anfangsphase deutete Florian Zellhofer mit einem Lattenschuss die zunehmende Lustenauer Gefährlichkeit an (22.). Zwei Minuten später gingen die Hausherren in Führung. Nach gefühlvollem Pass von Dennis Mimm schloss der im Winter von Wacker Innsbruck geholte Lukas Hinterseer volley zum 1:0 ab (24.).

Christoph Riegler (St.Poelten) und Lukas Hinterseer (Lustenau)

GEPA/Oliver Lerch

Mit seinem zweiten Saisontor brachte Hinterseer die Lustenauer in Führung

Die vor der Pause harmlosen St. Pöltner erwischten einen perfekten Start in die zweiten 45 Minuten. Nach missglücktem Rettungsversuch von Marcel Holzmann traf der Spanier Jano volley aus 20 Metern ins linke Eck zum 1:1 (46.).

In der Folge spielten beide Teams voll auf Sieg. Es wurde jedoch ein Remis, denn beide Mannschaften trafen jeweils noch einmal ins Tor. Zunächst gingen die Gäste durch einen Kopfball von Michael Popp aus kurzer Distanz in Führung (75.), Osman (90.) rettete aber im Finish das Unentschieden für die Lustenauer.

Erste Liga, 31. Runde

Freitag:

FC Lustenau - St. Pölten 2:2 (1:0)

Reichshofstadion, 600 Zuschauer, SR Schüttengruber

Torfolge:
1:0 Hinterseer (24.)
1:1 Jano (46.)
1:2 Popp (75.)
2:2 Osman (90.)

FC Lustenau: Lukse - Lebedev (81. Schwärzler), Vucur, Buchner - Mimm, Freitag, Holzmann - Hinterseer, Teurezbacher, Luxbacher (60. Osman) - Zellhofer (60. Novinic)

St. Pölten: Riegler - Zwierschitz, Popp, Rödl, Speiser - Ambichl, Fallmann, Jano, Hofbauer (88. Kotynski) - Gruberbauer (61. Fröschl), Schibany (46. Segovia)

Gelbe Karten: Lebedev bzw. Popp, Hofbauer

Die besten Spieler: Lukse, Hinterseer bzw. Riegler, Rödl, Jano

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