Magazin korrigiert Bericht zu Oens Medikamentenkonsum

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hat seinen Bericht über einen Medikamentenkonsum des 26-jährigen Schwimmweltmeisters Alexander Dale Oen vor dessen Tod korrigiert.

Anders als in der aktuellen Ausgabe dargestellt, wurden bei der toxikologischen Blutanalyse in einem Labor in Indianapolis „keine Spuren von Schmerzmitteln gefunden“, teilte der „Spiegel“ am Mittwoch mit. Auch die Onlineausgabe des „Spiegel“ korrigierte die Darstellung, wonach Spuren von 13 Schmerzmitteln gefunden worden seien, darunter Naproxen, Etodolac und Indometacin.

Aufgelistet, nicht gefunden

Stattdessen sind laut „Spiegel“ in dem Bericht „13 Substanzen von Schmerzmitteln und deren Nachweisgrenzwerte“ aufgelistet worden. "Als Ergebnis hält der Report fest: „Die Prüfung der Probe(n) ergab keinen positiven Befund von toxikologischer Signifikanz“, hieß es.

Dale Oen, Olympiazweiter über 100 m Brust, war am 30. April im Trainingslager im amerikanischen Flagstaff an einem Herzinfarkt durch eine verstopfte Arterie gestorben. Laut Autopsiebericht der US-Behörden waren alle Koronararterien, die den Herzmuskel mit Blut versorgen, hochgradig verkalkt. Zusätzlich habe es bei Dale Oen Anzeichen einer veränderten Herzmuskulatur in Verbindung mit früheren kleineren Herzinfarkten gegeben.

Dale Oen hatte 2011 in Schanghai den ersten Titel Norwegens bei einer Schwimm-WM geholt.