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Abramowitsch rüstet auf

Chelsea-Boss Roman Abramowitsch hat den Geldhahn wieder aufgedreht. Wie die „Daily Mail“ (Dienstag-Ausgabe) berichtet, wechselt das brasilianische Supertalent Oscar von Internacional Porto Alegre zum Champions-League-Sieger. 31,5 Mio. Euro überweist der russische Milliardär für den 20-jährigen Mittelfeldspieler nach Brasilien. Eine offizielle Bestätigung des Clubs steht noch aus.

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Auch Real Madrid, der FC Barcelona und Chelseas Ligakonkurrent Tottenham Hotspur hatten ihre Fühler nach Oscar dos Santos Emboaba Junior ausgestreckt. Mit den Millionen von Abramowitsch konnten jedoch weder die spanischen Aushängeschilder noch Tottenham unter dem ehemaligen Chelsea-Trainer Andres Villas-Boas mithalten. Oscar gilt als große Hoffnung Brasiliens im Hinblick auf die Heim-WM 2014 und als legitimer Nachfolger des legendären Pele.

Hattrick im WM-Finale

Der 20-Jährige schoss sich vergangenen Sommer bei der U20-WM ins Rampenlicht. Oscar entschied das Finale gegen Portugal (3:2 n. V.) mit drei Toren praktisch im Alleingang zugunsten der Brasilianer. Im September 2011 gab der Mittelfeldspieler sein Debüt im A-Nationalteam - und durfte bei der „Selecao“ gleich mit der Nummer zehn des Spielmachers auflaufen. Bei den am 24. Juli beginnenden Olympischen Spielen wird Oscar erstmals in London zu bewundern sein. Der Mittelfeldregisseur kämpft mit Brasilien um die Goldmedaille.

Brazilianischer Fußballer Oscar

AP/Bill Kostroun

Oscar (l.) zieht mittlerweile auch bei den „Großen“ im Mittelfeld die Fäden

Oscars Verpflichtung ist der nächste Hinweis darauf, dass Abramowitsch den Rückstand auf die Konkurrenz aus Manchester in der kommenden Saison wieder wettmachen will. Abseits des Erfolgs in der Champions League war die Saison für Chelsea zum Vergessen. In der Premier League belegte die Millionentruppe nur den sechsten Platz. Auf Meister Manchester City fehlten den „Blues“ satte 25 Punkte. Nur dem Sieg in der europäischen Königsklasse war es zu verdanken, dass Chelsea nicht in der Europa League spielt, sondern seinen Titel verteidigen darf.

Kommt auch „Hulk“?

Clubboss Abramowitsch griff bereits vor der Verpflichtung Oscars tief in die Tasche, um Trainer Roberto di Matteo eine schlagkräftige Truppe zu schenken. Der belgische Teamspieler Eden Hazard wurde um kolportierte 40 Mio. Euro Ablöse vom französischen Traditionsclub OSC Lille losgeeist, der Deutsche Marko Marin wechselte für sieben Mio. Euro von Werder Bremen an die Stamford Bridge. Oscar soll jedoch nicht der letzte Toptransfer bleiben.

Ein weiterer Brasilianer steht auf der Wunschliste von Abramowitsch ganz oben. Bereits Anfang Juni berichteten englische Medien von einer Einigung Chelseas mit dem brasilianischen Stürmer Givanildo Vieira de Souza, besser bekannt unter seinem Spitznamen „Hulk“. Der 25-Jährige erzielte in bisher 91 Spielen für den FC Porto 57 Tore und schoss den Club damit je dreimal zu Meistertitel und Cupsieg und zum Triumph in der Europa League. Auch „Hulk“ wäre kein Schnäppchen, die Ablösesumme beträgt laut Medien 47 Mio. Euro.

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