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Austria und Salzburg eine Runde weiter

Die Wiener Austria hatte bei ihrem Zweitrundenauftritt bei Drittligist Dornbirn mehr Arbeit als erwartet. Ein Doppelpack von Goalgetter Roland Linz und ein später Treffer von Manuel Ortlechner bewahrten die Violetten beim knappen 3:2-Sieg aber vor einer drohenden Überstunde auf der Birkenwiese. Cup-Titelverteidiger Salzburg siegte unterdessen in Stegersbach knapp, aber ungefährdet.

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Die Partie begann vor 2.200 Fans mit einem Knalleffekt. Schon in der zweiten Minute sorgte Patrick Schäfer per Kopf für das 1:0 für die Dornbirner. Ein Doppelpack von Roland Linz (18., 19.), der in der Liga derzeit keine große Rolle in den Planungen von Austria-Trainer Peter Stöger spielt, brachte die Wiener wieder auf Kurs. Danach schien die Austria alles im Griff zu haben.

Doch der Underdog kam noch einmal zurück: Manuel Honeck traf von der Strafraumgrenze zum 2:2-Ausgleich (68.). Für Erleichterung bei den Gästen sorgte schließlich Ortlechner. Der aufgerückte Kapitän setzte einen wuchtigen Kopfball aus 13 Metern ins rechte Eck (84.). „Ich bin nicht überrascht, dass es ein schweres Spiel war. Das war ein ganz normales Cupspiel. Solche Mannschaften sind gut organisiert und top eingestellt. Das war ein weiterer kleiner, schwerer Schritt Richtung Cupsieg“, meinte Austria-Coach Stöger.

Trockener Salzburg-Sieg in Stegersbach

Titelverteidiger Red Bull Salzburg feierte unterdessen beim 3:1 in Stegersbach den erwarteten Favoritensieg: Die „Bullen“ hatten sich akribisch auf die Zweitrundenpartie vorbereitet - zu frisch waren die Erinnerungen an das blamable Aus in der Champions-League-Qualifikation gegen Düdelingen.

In der ersten Hälfte hielten die Gastgeber tapfer mit und verhinderten nennenswerte Chancen der Mozartstädter. Erst nach der Pause fielen Tore: Vier Minuten nach Wiederanpfiff der Partie zog Georg Teigl vom 16er-Eck ab und setzte den Ball neben die Stange. Nach einem Lattentreffer von Havard Nielsen (51.) war es Goalgetter Jonathan Soriano, der nach einem Doppelpass mit Andreas Ulmer mit einem satten Schuss erhöhte (56.).

Jubel von Havard Nielson, Georg Teigl und Florian Klein (alle RBS)

GEPA/Wolfgang Grebien

Salzburger Jubeltraubenbildung: Nielsen, Teigl und Klein feiern die 1:0-Führung

Gerade als Salzburg wie der sichere Sieger aussah, sorgte Daniel Siegl für Hoffnungsschimmer beim Gastgeber - und verkürzte mit einem Schlenzer ins Kreuzeck zum 1:2 (60.). Danach konzentrierte sich der Doublesieger der Vorsaison aber wieder. Logische Folge: klare Chancen. Zunächst scheiterte Nielsen an Goalie Christian Weidinger (66.), Ulmer schlenzte per Außenrist neben das Tor (69.).

Fünf Minuten vor Schluss sorgte schließlich der eingewechselte Stefan Maierhofer für den Endstand - er hatte im 16er zu viel Platz und netzte unbarmherzig ein (85.). Danach war die Partie entschieden - und der Regionalligist fügte sich seinem Schicksal.

Vier Bundesliga-Clubs am Mittwoch gefordert

Die zweite Runde wird am Mittwoch mit vier Spielen abgeschlossen - allesamt mit Beteiligung von Oberhausclubs. Rekordmeister Rapid gastiert beim SV Allerheiligen in der Steiermark, Aufsteiger WAC beim Regionalliga-Mitte-Meister GAK. Der SV Mattersburg bekommt es mit dem ASK Bad Vöslau, die SV Ried mit Union St. Florian zu tun.

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