Manipulationsverdacht in kasachischer Liga

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Die kasachische Meisterschaft wird von einem Manipulationsverdacht überschattet. Gemäß einer Entscheidung des nationalen Verbandes KFF vom Mittwoch muss die Partie Tobol Kostanai - FK Taras (0:1) neu ausgetragen werden, außerdem wurde der mit der Leitung dieses Spiels beauftragte Schiedsrichter Sergej Pasko lebenslang gesperrt. Sein Assistent Sergej Wasjutin bekam eine Zwangspause bis Saisonende aufgebrummt.

Dem Duo wird vorgeworfen, während des Spiels am vergangenen Montag alles andere als unparteiisch entschieden zu haben. Der Siegestreffer für Taras fiel aus einem umstrittenen Elfmeter. Dem vermeintlichen Ausgleich für Tobol kurz vor Schluss versagte Pasko - der zuvor je einen Spieler beider Teams ausgeschlossen hatte - die Anerkennung.

Für KFF-Sprecher Ismail Bsarow handelte es sich um bewusste Fehlentscheidungen des Referee-Teams. „Schiedsrichter machen Fehler, aber in diesem Fall waren es nicht einfach Fehler. Das war eine bewusste Beeinflussung des Spiels. Wir wollen dafür sorgen, dass Fußball ehrlich ist“, betonte Bsarow. Der Verband von Österreichs kommendem WM-Qualigegner leitete eine Untersuchung ein, durch die festgestellt werden soll, ob Pasko aus eigenem Antrieb fehlerhaft agierte oder bestochen wurde.