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Paukenschlag bei Mercedes und McLaren

Der siebenfache Weltmeister Michael Schumacher wird seine einzigartige Formel-1-Laufbahn wohl am 25. November nach dem Grand Prix von Sao Paulo in Brasilien beenden. Drei Jahre nach seinem spektakulären Comeback bei Mercedes wird Schumachers heuer auslaufender Vertrag mit den „Silberpfeilen“ nicht verlängert. Sein Nachfolger wird der Engländer Lewis Hamilton, der von McLaren kommt.

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Der Weltmeister von 2008 wird bei Mercedes einen Dreijahresvertrag unterschreiben, wie der deutsche Rennstall am Freitagvormittag offiziell bestätigte. Hamilton soll dafür laut Medienberichten stolze 75 Millionen Euro kassieren. Für Schumacher stehen vor seinem wahrscheinlich endgültigen Abschied aus der Motorsport-Königsklasse noch sechs Rennen an. Über einen möglichen weiteren Wechsel des einstigen Ferrari-Stars zu einem kleineren Team sagte seine Managerin Sabine Kehm der dpa: „Das ist heute einfach kein Thema.“

Michael Schumacher bei der Formel 1 in Singapur

APA/EPA/Franck Robichon

Michael Schumacher rast dem Ende seiner Karriere entgegen

Schumachers Abschiedstournee beginnt daher am Sonntag in Japan. 2009 war er nach einer dreijährigen Pause in die Formel 1 zurückgekehrt. Mehr als die Bestzeit in der Qualifikation beim Klassiker in Monte Carlo und ein dritter Platz in Valencia - jeweils in der laufenden WM-Saison - schauten dabei für Schumacher aber nicht heraus. Seine ersten beiden WM-Titel holte „Schumi“ 1994 und 1995 mit Benetton. von 2000 bis 2004 feierte der mittlerweile 43-jährige Deutsche mit Ferrari sensationelle fünf WM-Triumphe in ununterbrochener Reihenfolge.

Perez folgt Hamilton bei McLaren nach

Für den zu Mercedes wechselnden Hamilton wird der Mexikaner Sergio Perez in der kommenden Saison für McLaren fahren. Das gab das britische Team am Freitagvormittag in einer Presseerklärung bekannt. Perez wird damit an der Seite des Ex-Weltmeisters Jenson Button das Fahrerduo bilden. Der Vertrag gelte für mehrere Jahre, hieß es. Perez fährt in dieser Saison noch für das Schweizer Sauber-Team - er war auch als Kandidat für ein Cockpit bei Ferrari gehandelt worden.

„Ich gebe mich da keinen Illusionen hin. Das ist in der Tat ein großer Schritt für mich“, sagte der 22-Jährige, der aus der Ferrari-Fahrerschule stammt und in dieser Saison mit zwei zweiten Plätzen und einem dritten Rang für Furore gesorgt hatte. Er sei aber bereit für ein Topteam, meinte Perez zum bevorstehenden Karrieresprung.

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