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Edlinger überlegt Neubau

Die geplante Generalsanierung inklusive Ausbau des Gerhard-Hanappi-Stadions ist noch nicht beschlossene Sache. Das sagte Rapid-Präsident Rudolf Edlinger am Donnerstag vor dem Europa-League-Gastspiel der Hütteldorfer in Leverkusen in einem Interview mit dem ORF-Fernsehen.

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Der Zustand der Rapid-Heimstätte sei schlimmer als bisher angenommen, wie eine genaue Untersuchung des 40 Jahre alten Stadions ergab, sagte der ehemalige Finanzminister. Die von der Stadt Wien zugesagte Summe von 17,7 Millionen Euro reiche demnach kaum für die Sanierung geschweige denn für die Erweiterung auf die gewünschte Kapazität von mindestens 25.000 Zuschauern, so Edlinger.

Präsident Rudolf Edlinger (Rapid)

GEPA/Christian Ort

Rapid-Präsident Edlinger hat einmal mehr finanzielle Sorgen

Investoren und Geduld nötig

Rapid müsse dafür auf jeden Fall Eigenmittel auftreiben, was allerdings nicht einfach sei. Es gibt zwar laut Edlinger schon Gespräche mit potenziellen Investoren, „doch das geht alles nicht so schnell, wie wir uns das ursprünglich vorgestellt haben“. Die Fans müssen sich also offenbar noch länger gedulden: Bis zum Sommer 2013 ginge sich laut Edlinger höchstens eine reine Sanierung aus, aber „dafür bin ich nicht“.

Vielmehr überlegt der Rapid-Boss einen Neubau. „Wir müssen noch ein wenig kreativer nachdenken, bis es vielleicht schlussendlich zu einem Neubau kommt.“ Dem statt Hütteldorf im Gespräch befindlichen Standort Auhof kann Edlinger allerdings nichts abgewinnen, müsste man dafür aus Platzgründen wohl einen Teil des Lainzer Tiergartens „anschneiden. Da wären die Wiener wohl nicht sehr begeistert.“

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