Superstar macht nach WM Schluss
Der Herbst seiner großen Karriere hat ihn nach China geführt. Superstar Didier Drogba war sich dennoch nicht zu schade, extra für das Testspiel gegen Österreich am Mittwoch (20.30 Uhr, live in ORF eins und im Livestream) nach Linz zu reisen. Immerhin hat der 34-jährige Goalgetter mit der Elfenbeinküste in den nächsten beiden Jahren noch einiges vor.
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Nach der WM 2014 will Drogba seine internationale Karriere beenden. „Der nächste Afrikacup ist ohne Zweifel mein Letzter“, versicherte der 34-Jährige, der seine Heimat vom 19. Jänner bis 10. Februar 2013 als Kapitän beim Afrikacup anführen wird. „Es kommt der Moment, an dem man Platz machen muss. Nach der WM 2014, sofern wir uns qualifizieren, ist es definitiv Zeit, dass ich von der internationalen Bühne zurücktrete.“
„Afrikacup ist ein großes Ziel“
Dem europäischen Fußball hat Drogba bereits im Sommer nach dem ersten Champions-League-Triumph mit Chelsea den Rücken gekehrt, er stürmt stattdessen mit einem hoch dotierten Vertrag für Shanghai Shenhua. Acht Tore hat er bisher in elf Spielen in China erzielt. Im Nationalteam ist er mit 58 Treffern bei nur 89 Länderspielen unangefochtener Rekordmann.

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Der verschossene Elfmeter im Afrikacup-Finale ist nicht vergessen
„Der Afrikacup ist ein großes Ziel von mir“, versicherte Drogba. Bei der jüngsten Auflage waren die favorisierten „Elephants“ in einem dramatischen Finale im Elfmeterschießen an Außenseiter Sambia gescheitert. Der Superstar hätte die Partie schon in der regulären Spielzeit entscheiden können, jagte aber einen Elfmeter über das Tor. Um sich optimal auf das Turnier in Südafrika vorzubereiten, hat Teamchef Sabri Lamouchi sein bestmögliches Team in Linz versammelt.
Trainerneuling soll für Erfolg sorgen
Der 41-Jährige trat erst im Mai dieses Jahres die Nachfolge von Francois Zahoui als Nationaltrainer der Ivorer an. Als Spieler feierte Lamouchi seine größten Erfolge in der französischen Ligue 1. Lamouchi ist tunesischer Abstammung, er war als Mittelfeldspieler selbst zwölffacher französischer Internationaler. Zuletzt hospitierte der 41-Jährige bei Jose Mourinho und Real Madrid, ehe er bei der Elfenbeinküste erstmals das Amt des Cheftrainers übernahm. „Es war ein großes Privileg, dem besten Trainer der Welt zu assistieren“, berichtete Lamouchi.
Nicht in Linz dabei sein wird das englische Supertalent Wilfried Zaha, den nicht nur Drogba gerade für die Elfenbeinküste zu gewinnen versucht. Der 20-jährige Stürmer vom Zweitligisten Crystal Palace wurde zwar wie Drogba in Abidjan geboren, lebt seit seinem vierten Lebensjahr aber in Großbritannien und besitzt eine Doppelstaatsbürgerschaft. Bereits am Mittwoch könnte Zaha im Test gegen Schweden für die „Three Lions“ debütieren.
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