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„Wichtige Führungspersönlichkeit“

Martin Stranzl hängt seine Fußballschuhe doch noch nicht mit Saisonende an den Nagel. Der Burgenländer hat seinen Vertrag beim deutschen Bundesligisten Borussia Mönchengladbach bis Juni 2014 verlängert, gab der Tabellenachte am Mittwoch bekannt.

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„Für mich war ausschlaggebend, dass der Verein mir so großes Vertrauen entgegenbringt, und ich freue mich sehr auf die vor uns liegenden Aufgaben in dieser und der nächsten Saison“, sagte der ehemalige ÖFB-Teamspieler. „Meine Frau hat die Entscheidung mitgetragen“, so Stranzl weiter. Auch die Unterstützung durch die Fans habe eine Rolle gespielt. „Ich habe in den vergangenen Wochen sehr viel Zuspruch durch sie erfahren, das habe ich in meiner Karriere in dieser Form noch nicht erlebt.“

„War uns sehr wichtig“

Die Clubverantwortlichen hatten sich zuletzt intensiv für den Verbleib des Abwehrroutiniers eingesetzt. „Martin ist in unserer jungen Mannschaft eine ganz wichtige Führungspersönlichkeit. Deshalb war es uns sehr wichtig, ihn ein weiteres Jahr bei uns zu haben", sagte Sportdirektor Max Eberl. „Dass er sich entgegen seiner ursprünglichen Absicht, seine Laufbahn im Sommer 2013 zu beenden, dazu entschlossen hat, freut uns sehr.“ Stranzl hat seit seinem Wechsel von Spartak Moskau im Jänner 2011 insgesamt 65 Pflichtspiele für die Gladbacher absolviert.

„Brutal schwierige Entscheidung“

Zuletzt hatte der 32-Jährige laut über das baldige Karriereende nachgedacht und im Fachmagazin „kicker“ von einer „brutal schwierigen Entscheidung“ gesprochen. Laut ursprünglichen Plänen wollten Stranzl und seine Familie nach Ablauf des Kontrakts im Sommer nach Österreich zurückkehren.

Bei Gladbach fühle er sich aber „unglaublich wohl“, er müsse allerdings auch die anderen Faktoren berücksichtigen, hatte er erklärt. Neben der Familie sei das auch die körperliche Komponente: „Die Fragen, die ich mir beantworten muss, lauten: Schaffe ich es noch ein Jahr, auf diesem Niveau zu spielen? Kann ich das umsetzen, was der Verein von mir erwartet?“ Nun hat er offenbar die passenden Antworten gefunden und wie versprochen noch vor Beginn des Trainingslagers der „Fohlen“ im Jänner seine Entscheidung getroffen.

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