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Erstes Saisonpodest für Fenninger

Die Slowenin Tina Maze hat sich am Mittwochabend nach vier Siegen in Serie erstmals in dieser Saison in einem Riesentorlauf geschlagen geben müssen. Die 29-jährige Weltcup-Dominatorin musste sich diesmal hinter der Deutschen Viktoria Rebensburg und der Österreicherin Anna Fenninger mit Platz drei zufriedengeben.

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Anna Fenninger (AUT), Viktoria Rebensburg (GER) und Tina Maze (SLO) mit dem Weihnachtsmann

GEPA/Harald Steiner

In Schweden darf Weihnachten auch auf dem Siegerbild nicht fehlen

Olympiasiegerin Rebensburg gewann bei ihrem ersten Saisonsieg und neunten Weltcup-Erfolg insgesamt 0,62 Sekunden vor Fenninger, die erstmals in dieser Saison auf das Podest fuhr. Maze, die nach dem ersten Durchgang noch auf Rang zwei vor Fenninger gelegen war, hatte einen Rückstand von 0,91 Sekunden. Vom ÖSV-Team kam Eva-Maria Brem (+ 1,86) noch auf Rang sieben. Kathrin Zettel (2,40) fiel in der Entscheidung noch vom siebenten auf den zehnten Platz zurück.

„Es waren zwei super Läufe“

Aus ÖSV-Sicht erfreulich war jedoch der Aufwärtstrend von Fenninger, die in die Erfolgsspur zurückfand. „Endlich ist es da, das Podest. Der weite Abstand der Tore ist mir entgegengekommen. Es waren zwei super Läufe, ich bin zufrieden. Ich habe versucht, die Ausfälle abzuhaken. Das hat mir schon Selbstvertrauen gekostet, aber jetzt geht es wieder bergauf. Damit gehe ich verdient in die Pause, die brauche ich jetzt auch“, bilanzierte die Salzburgerin.

Der erste Weltcup-Sieg in dieser Saison war für die Superkombi-Weltmeisterin allerdings außer Reichweite, obwohl es kurzen Grund zur Hoffnung gab. Rebensburg lag nach dem ersten Durchgang 1,15 Sekunden vor Fenninger. Im Mittelteil machte die Deutsche aber einen schweren Fehler, bei dem sie fast die Hälfte ihres Vorsprungs einbüßte. Trotzdem reichte der 23-Jährigen am Ende die 16. Laufzeit im zweiten Durchgang. „Mir war klar, dass Viktoria den Vorsprung ins Ziel bringt. Man muss ihr gratulieren“, sagte Fenninger.

Rebensburg rehalititiert sich

Rebensburg rehabilitierte sich damit auch für den enttäuschenden 15. Rang in Courchevel. „Ich bin stolz darauf, dass ich nach einem solchen vermeintlichen Rückschlag gewonnen habe“, sagte die Deutsche. Auch der Fehler im zweiten Durchgang warf sie nicht aus der Bahn. „Ich wollte es ein bisschen spannend machen“, scherzte Rebensburg. „Ich habe gewusst, dass ich einen Vorsprung habe und dass es noch reichen könnte. Dass es so war, ist natürlich ein richtig, richtig schönes Gefühl.“

RTL-Läuferin Viktoria Rebensburg

GEPA/Harald Steiner

Vor allem im ersten Durchgang fuhr Rebensburg der Konkurrenz auf und davon

Zettel im Gesamtweltcup weiter Dritte

In der Gesamtwertung gibt hingegen weiter Maze den Ton an. Die Slowenin führt nach ihrem achten Saisonpodestplatz mit 859 Punkten dennoch weiter klar vor Maria Höfl-Riesch (508), die auf den sechsten Rang kam. Dritte ist mit 466 Zählern Kathrin Zettel. Allerdings fand sich die Niederösterreicherin nach drei zweiten Plätzen und einem sechsten Rang diesmal im geschlagenen Feld wieder.

So gesehen verlief die RTL-Generalprobe der Niederösterreicherin für das Heimrennen kurz vor dem Jahreswechsel auf dem Semmering nicht optimal. War Zettel in Lauf eins noch etwas zu verhalten unterwegs, kam die 26-Jährige im Finale auf dem deutlich weiter und schneller gesteckten Kurs des deutschen Trainers nicht zurecht. Die nur 21. Laufzeit warf Zettel deutlich zurück.

Brem kommt immer besser in Fahrt

Österreichs RTL-Damen erwiesen sich im vorletzten Renen vor der Weihnachtspause mit fünf in den Top Elf nach Lauf eins wieder einmal als sehr starke Mannschaft. Allerdings schafften dann nur die Halbzeitdritte Fenninger sowie Brem - dank drittbester Laufzeit - mit einem Vorstoß vom elften auf den siebenten Platz dann auch noch Verbesserungen.

„Das ist fein, so in die Weihnachtspause zu gehen“, freute sich Brem über ein weiteres Topresultat. Die Tirolerin hatte seinerzeit durch einen Beinbruch einen enormen Rückschlag erlitten, kommt nun aber in der WM-Saison immer besser in Fahrt. „Das ist hart erarbeitet und erkämpft“, erklärte Brem.

Damen-RTL in Aare

Endstand:
1. Viktoria Rebensburg GER 2:28,94
2. Anna Fenninger AUT 2:29,56
3. Tina Maze SLO 2:29,85
4. Tessa Worley FRA 2:30,04
5. Frida Hansdotter SWE 2:30,21
6. Maria Höfl-Riesch GER 2:30,40
7. Eva-Maria Brem AUT 2:30,80
8. Jessica Lindell-Vikarby SWE 2:31,12
9. Tanja Poutiainen FIN 2:31,32
10. Kathrin Zettel AUT 2:31,34
11. Stefanie Köhle AUT 2:31,49
12. Elisabeth Görgl AUT 2:31,55
13. Lara Gut SUI 2:31,58
14. Julia Mancuso USA 2:31,87
15. Lotte Smiseth Sejersted NOR 2:32,06
16. Maria Pietilä-Holmner SWE 2:32,17
17. Michaela Kirchgasser AUT 2:32,64
18. Elena Curtoni ITA 2:32,70
19. Anne-Sophie Barthet FRA 2:32,77
20. Sara Hector SWE 2:33,02
21. Fabienne Suter SUI 2:33,09
22. Marion Bertrand FRA 2:33,15
23. Taina Barioz FRA 2:33,78
24. Ana Drev SLO 2:34,17
25. Marie-Pier Prefontaine CAN 2:34,18
26. Dominique Gisin SUI 2:34,40
Erster Durchgang:
1. Viktoria Rebensburg GER 1:13,94
2. Tina Maze SLO 1:15,06
3. Anna Fenninger AUT 1:15,09
4. Maria Höfl-Riesch GER 1:15,88
5. Anemone Marmottan FRA 1:15,94
6. Frida Hansdotter SWE 1:15,98
7. Kathrin Zettel AUT 1:16,09
8. Tessa Worley FRA 1:16,12
9. Stefanie Köhle AUT 1:16,26
10. Elisabeth Görgl AUT 1:16,43
11. Eva-Maria Brem AUT 1:16,48
24. Michaela Kirchgasser AUT 1:17,85
33. Nicole Hosp AUT 1:18,80
38. Jessica Depauli AUT 1:19,38
41. Carmen Thalmann AUT 1:19,76
Out u.a.: Nadia Fanchini (ITA), Marie-Michele Gagnon (CAN), Resi Stiegler (USA)
Zweiter Durchgang:
1. Tessa Worley FRA 1:13,92
2. Jessica Lindell-Vikarby SWE 1:14,25
3. Eva-Maria Brem AUT 1:14,32
. Frida Hansdotter SWE 1:14,32
5. Anne-Sophie Barthet FRA 1:14,46
6. Anna Fenninger AUT 1:14,47
7. Julia Mancuso USA 1:14,48
8. Maria Höfl-Riesch GER 1:14,52
9. Maria Pietilä-Holmner SWE 1:14,61
10. Elena Curtoni ITA 1:14,68
12. Tina Maze SLO 1:14,79
. Michaela Kirchgasser AUT 1:14,79
16. Viktoria Rebensburg GER 1:15,00
18. Elisabeth Görgl AUT 1:15,12
20. Stefanie Köhle AUT 1:15,23
21. Kathrin Zettel AUT 1:15,25
Out: Anemone Marmottan (FRA), Manuela Mölgg (ITA), Irene Curtoni (ITA), Mikaela Shiffrin (USA)

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