Alaba, Baumgartner, Matzinger und Co.
Auch 2012 schrieben wieder einige Österreicher Sportgeschichte und Geschichten. Ob es der nahezu surreale Stratosphärensprung von Felix Baumgartner war, der tagelang weltweit für Schlagzeilen und Staunen sorgte. Oder ob es eher stille Sporthelden wie David Alaba und Günther Matzinger waren, sie alle konnten begeistern.
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Was für ein Comeback: David Alaba erzielte am 16. Oktober nach langer Verletzungspause sein erstes Tor im ÖFB-Team. Beim 4:0 in der WM-Quali gegen Kasachstan war der 20-Jährige der Chef auf dem Platz.

APA/RED BULL STRATOS
Auf dem Höhepunkt ging es mit Felix Baumgartner bergab: Mit 1.342,87 km/h raste der 43-jährige Salzburger am 14. Oktober aus 39.045 m Höhe in Richtung Erde. Sein „Stratos-Sprung“ brannte sich ins kollektive Gedächtnis.

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Zwar nur ein kleiner Hüpfer, doch auch Klaus Kröll war nicht zu fassen. Der Steirer feierte in Schladming den Gewinn des Abfahrtsweltcups. Die Schweizer Konkurrenz musste dabei zusehen.

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Am 8. September lief Günther Matzinger bei den Paralympics in London über 800 m zu einem Weltrekord und seiner zweiten Goldmedaille nach dem Erfolg im 400-m-Lauf. Bei den Spielen der Nicht-Behinderten war Österreich ohne Edelmetall geblieben.

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Alessandro del Piero jubelt über den Gewinn der italienischen Meisterschaft. Für die Juventus-Ikone der letzte Auftritt im Dress der „Alten Dame“: Der 38-Jährige geht jetzt bei Sydney FC auf Torjagd.

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Angeschüttet wurde Trainer Jürgen Klopp nur auf der Meisterfeier von Borussia Dortmund. Sein Team beherrschte den deutschen Clubfußball 2012. Der große Verlierer war Konkurrent Bayern München, mit zweiten Plätzen in Liga, Cup und Champions League.

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Dafür durfte Großbritanniens Premierminister David Cameron über den Sieg von Chelsea im Elfmeterschießen des Champions-League-Finale in München gegen die Bayern jubeln. US-Präsident Barack Obama freute sich gleich mit, Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und EU-Präsident Jose Manuel Barroso sind hingegen im Aggregatzustand der Erstarrung angekommen.

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21:17 gewannen die New York Giants am 5. Februar in Indianapolis die Super Bowl XLVI gegen die New England Patriots. Mario Manningham fing 3:40 Minuten vor Schluss artistisch einen 38-Yard-Pass von Quarterback Eli Manning gerade noch vor der Outlinie und machte damit den siegbringenden Touchdown durch Ahmad Bradshaw erst möglich.

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Die 100. Auflage der Australian Open brachte im Jänner ein Rekordfinale. Fünf Stunden und 53 Minuten standen einander Novak Djokovic und Rafael Nadal gegenüber, eine Stunde länger als die bisherige Bestmarke. Der Serbe gewann den fünften Satz 7:5 und feierte seinen dritten Titel in Melbourne, seinen fünften Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier. Nadal verlor hingegen zum dritten Mal in Folge ein Grand-Slam-Endspiel.

Reuters/Stefan Wermuth
Völlig losgelöst war Serena Williams in der dritten Runde der Wimbledon Championships. Auf dem Weg zu ihrem fünften Triumph in London musste sie gegen die Chinesin Zheng Jie hart kämpfen und stand erst nach einem 9:7 im dritten Satz im Achtelfinale. Mit ihrer Schwester Venus gewann sie auch das Doppel und wiederholte dieses Wimbledon-Double wenige Wochen später bei Olympia.