Große und kleine Zwischenfälle
Große und kleine Hoppalas machen den Sport erst richtig sehenswert. Manche Zwischenfälle haben kleine Ursachen und große Wirkungen. Manche Zwischenfälle sind ernsthaft, bedrohen Leib und Leben - und erinnern daran, dass Sport bei weitem nicht das Wichtigste auf dieser Welt ist.
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Reuters/Heino Kalis
Der krönende Saisonabschluss blieb Jorge Lorenzo versagt. Der spanische MotoGP-Weltmeister überschlug sich bei seinem Heimrennen in Valencia - in Führung liegend, aber nicht vor Freude. Lorenzo blieb unverletzt.

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Die berüchtigten Wellen bei Snapper Rocks vor Gold Coast (AUS) brachten Surf-Superstar Kelly Slater in Schwierigkeiten, aber nicht zu Fall

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Nicht auf den Beinen halten konnte sich hingegen Elisabeth Görgl. Für die Doppelweltmeisterin von 2011 war im ersten Durchgang des Weltcup-Riesentorlaufs in St. Moritz Endstation.

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Endstation Strafraum: ÖFB-Teamstürmer Marko Arnautovic war nach seiner vergebenen Großchance zum möglichen 2:2 gegen Deutschland in der WM-Qualifikation in Wien nur ein Häufchen Elend

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Nur Kapitän Philipp Lahm hielt sich senkrecht. Seine Bayern-Teamkollegen, die soeben vor eigenem Publikum im Elferschießen das Champions-League-Finale gegen Chelsea verloren hatten, waren auf dem Boden.

Reuters/Suzanne Plunkett
Bolton-Spieler Fabrice Muamba brach am 17. März im Cupspiel gegen Tottenham mit Herzstillstand zusammen und war für 78 Minuten klinisch tot. Der 24-Jährige erholte sich wie durch ein Wunder rasch und nahm zuletzt sogar an einer TV-Tanzshow teil. Professionell Fußballspielen soll Muamba nicht mehr.

APA/EPA/David Ebener
Glück im Unglück hatte auch Fernando Alonso im Grand Prix von Belgien in Spa. Kurz nach dem Start wurde der Ferrari des spanischen WM-Leaders zur Zielscheibe von Lotus-Pilot Romain Grosjean.

Reuters/Josep Loaso
Nach dem Sensationssieg von Williams-Pilot Pastor Maldonado im GP von Spanien stand die Box des Siegerteams in Flammen. Während einer Feier brach Feuer aus. Sieben Menschen mussten ins Spital.

Reuters/Jessica Rinaldi
Die NHL-Profis Shawn Thornton von den Boston Bruins und Chris Neil von den Ottawa Senators hatten sich einiges zu sagen - ließen aber trotzdem lieber ihre Fäuste für sich sprechen

Reuters/Alexander Demianchuk
2018 findet die Fußball-WM in Russland statt. Russlands Sicherheitskräfte haben also noch Zeit, den Umgang mit gewalttätigen Fans zu üben - so wie hier bei Zenit St. Petersburg gegen Dynamo Moskau.