Siegestreffer gegen Ipswich
ÖFB-Legionär Andreas Weimann ist am Samstag in der dritten Runde des FA-Cups zum Matchwinner für Aston Villa geworden. Beim 2:1-Heimsieg seines Teams gegen den Zweitligisten Ipswich Town, bei dem Coach Lambert einigen Stammspielern zu Beginn eine Pause gönnte, erzielte der Stürmer in der 83. Minute den Siegestreffer für sein Team.
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Michael Chopra brachte die Gäste in der 31. Minute in Führung. Doch nach der Pause drehte Villa die Partie. Darren Bent erzielte kurz nach dem Wiederanpfiff den Ausgleich. Weimann, der in der 43. Minute eingewechselt wurde, besorgte in der 83. Minute nach einer Vorlage von Gabriel Agbonlahor den 2:1-Siegestreffer für sein Team per Kopf. Der 21-Jährige hat damit sein Torkonto für den Club aus Birmingham weiter aufgebessert. In der Premier League hat Weimann in dieser Saison bisher viermal und im Ligacup zweimal getroffen, nun folgte sein Premierentor im FA Cup.
Erst am Dienstag hatte Weimann die Horrorserie von Aston Villa in der Meisterschaft beendet. Nach drei Niederlagen, darunter einem 0:8 gegen Chelsea, erzielte der Wiener am Dienstag in der 21. Runde beim 2:2 bei Swansea das Tor zum 1:1 und beendete damit den Torbann des Traditionsclubs aus Birmingham.
United rettet sich in Wiederholungsspiel
Ein anderer Torjäger rettete indes Manchester United mit einem Last-Minute-Tor ein Wiederholungsspiel. Robin van Persie erzielte in der Nachspielzeit das 2:2 (1:1) beim Ligakonkurrenten West Ham United. Der Niederländer war zunächst geschont worden, wurde aber in der 68. Minute beim Stand von 1:2 eingewechselt und wahrte mit seinem Tor Uniteds Chance auf den ersten FA-Cup-Sieg seit 2004.
Der elffache FA-Cup-Sieger, bei dem Wayne Rooney wegen einer Knieverletzung weiter fehlte, ging durch Tom Cleverley (23.) in Führung. Dann drehte der Gastgeber aus London die Partie mit einem Doppelpack des walisischen Verteidigers James Collins (27.,59.), ehe nach einem weiten Pass von Ryan Giggs Van Persie mit einem Schuss ins lange Eck doch noch den Ausgleich erzielen konnte.

APA/EPA/Kerim Okten
Zuerst eine sensationelle Ballannahme vor dem Tor, danach der verdiente Jubel
Demba Ba glänzt bei Chelsea-Debüt
Debütant Demba Ba hat mit einem Doppelpack seinen neuen Club FC Chelsea in die vierte FA-Cup-Runde geschossen. Beim 5:1 (2:1)-Sieg beim FC Southampton leitete er mit seinem 1:1-Ausgleich (35. Minute) die Wende für den Titelverteidiger ein und erzielte zudem das 4:1 (61.). Nur zwei Tage nach der Präsentation des Neuzugangs von Newcastle United bekam der Senegalese von Beginn an den Vorzug vor Fernando Torres. Chelseas weitere Tore steuerten am Samstag Victor Moses (45), Branislav Ivanovic (52.) und Frank Lampard (83./Handelfmeter) bei.
Eine herbe Cuppleite erlebte hingegen Demba Bas Ex-Club Newcastle. Die „Magpies“ scheiterten wie im Vorjahr am Championship-Vertreter Brighton & Hove Albion mit 0:2 (0:1).
Balotelli bei ManCity im Einsatz
Nichts anbrennen ließ Manchester City beim 3:0-Heimsieg gegen Watford. Carlos Tevez (25.) und Gareth Barry (44.) legten den Grundstein zum Erfolg bereits in der ersten Hälfte, Marcos Lopes fixierte den Endstand in der Schlussminute.
Zum Einsatz kam auch Mario Balotelli, der am Donnerstag noch mit Trainer Roberto Mancini aneinandergeraten war: Mancini war mit einem Tackling von Balotelli dermaßen unzufrieden, dass er ihn am Kragen packte und versuchte, ihn zu Boden zu werfen - ohne Erfolg. Nach dem Vorfall habe Balotelli den Trainingsplatz verlassen und sei fünf Minuten später mit dem Auto weggefahren. Mancini hatte den Vorfall später als „nichts Besonderes“ heruntergespielt. Der Vorfall am Donnerstag werde deshalb auch keine Folgen für den exzentrischen Profi haben.
Olejnik verliert mit Peterborough
Der 25-jährige österreichische Tormann Robert Olejnik unterlag mit dem Zweitligisten Peterborough United daheim dem Premier-League-Zwölften Norwich City 0:3. Verteidiger Georg Margreitter verfolgte von der Ersatzbank aus die 0:1-Blamage seines Zweitligaclubs Wolverhampton Wanderers gegen das drei Leistungsstufen tiefer angesiedelte Luton Town.
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