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Zeitungsbericht über Finanzprobleme
Präsident Dieter Sperger sprach gegenüber den „Vorarlberger Nachrichten“ von einer „angespannten Situation“ („VN“). „Es hängt auch viel von den Transferergebnissen ab“, sagte der Clubboss, für den die Finanzen an erster Stelle stehen. Rein sportlich liegt der FC als Fünfter der zweithöchsten Spielklasse bei neun Punkten Abstand auf einen Relegationsrang vor dem Frühjahresauftakt im gesicherten Tabellenmittelfeld.
„Wir müssen sparen“
Mit Blick auf den Erhalt der Lizenz müsse aber gespart werden. Gerüchte, wonach sich der Verein bereits mit der drohenden Insolvenz auseinandersetzt, wollte Sperger gegenüber den „VN“ nicht näher kommentieren. „Wir müssen sparen. Entweder wir lukrieren Gelder aus Spielerverkäufen, oder wir müssen bei Spielergehältern auf die Kostenbremse drücken“, meinte der FC-Präsident, gegen den gemäß Medienberichten auch die Staatsanwaltschaft Untersuchungen durchführt.

GEPA/Oliver Lerch
Dieter Sperger kämpft mit dem FC Lustenau ums finanzielle Überleben
Mitte Dezember hatte ORF Vorarlberg unter Berufung auf die Strafverfolgungsbehörde vermeldet, dass bei Sperger nach einer anonymen Anzeige wegen des Verdachts der Untreue und des Betruges ermittelt wird. Schwierig ist die Situation auch für Neo-Trainer Daniel Madlener. Die Trennung von Verteidiger Dudu fixierte Sperger im Alleingang und überraschte damit seinen Trainer.