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„Knie hält gut“

Marlies Schild hat knapp 40 Tage nach ihrer in Aare erlittenen Verletzung erste Skiversuche unternommen. „Ich habe in den letzten Tagen meine ersten Versuche auf Schnee hinter mich gebracht“, berichtete die Salzburgerin am Donnerstag. Das Fazit der 31-Jährigen fiel nach intensiven Therapie- und Reha-Einheiten und nun den ersten Schwüngen vielversprechend aus: „Das Knie hält gut und fühlt sich auch gut an.“

Ob die amtierende Slalom-Weltmeisterin und Olympiazweite allerdings bis zum WM-Slalom in Schladming wieder rennbereit ist, steht noch in den Sternen. „Um Rennen fahren zu können, fehlt momentan natürlich noch einiges. Ob ich rennmäßig fahren kann, wird sich in den nächsten zwei Wochen bis zum WM Slalom weisen“, sagte die Lebensgefährtin ihres ÖSV-Teamkollegen Benjamin Raich.

Marlies Schild

GEPA/Markus Oberlaender

In Garmisch krönte sich Marlies Schild 2011 zur Slalom-Weltmeisterin

Schild hatte nach ihrem Trainingssturz am 20. Dezember 2012 in Aare und der darauffolgenden Knieoperation in Innsbruck von den Ärzten eigentlich eine dreimonatige Pause verordnet bekommen. Die WM-Saison war bereits für beendet erklärt worden. Der Heilungsprozess verläuft nach dem Innenbandriss im rechten Knie aber nun weitaus besser als erhofft.

„Heilung schneller als angenommen“

In den kommenden Tagen ist bei Schild in Abstimmung mit der ärztlichen Leitung ein skitechnisches Aufbauprogramm geplant. Als Titelverteidigerin hat Schild für Schladming einen garantierten Startplatz. Laut ÖSV wird die Entscheidung erst „unmittelbar vor dem Slalom-Rennen“ fallen.

Auch der behandelnde Arzt Gernot Sperner war vom Heilungsprozess bei Schild angetan. „Die Heilung ist auch durch das perfekte Umfeld wesentlich schneller gegangen als angenommen. Dennoch ist derzeit eine Maximalbelastung noch nicht möglich. Der weitere Reha-Verlauf wird zeigen, wann Marlies das Knie wieder voll belasten kann“, sagte Sperner.

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