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Aus im WM-Viertelfinale

Katerina Smutna hat am Donnerstag den Aufstieg ins Halbfinale im 1,2-km-Sprint nur hauchdünn um 0,1 Sekunden verpasst und muss damit weiter auf ihre erste Finalteilnahme bei einem Großereignis warten. Für Marit Björgen gehört ein Finale hingegen fast schon zur täglichen Routine, die Norwegerin holte überlegen ihre neunte Goldmedaille bei einer WM. Bei den Herren siegte der Russe Nikita Kriukow.

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Smutna hatte für die Titelkämpfe eine klare Zielsetzung. „Ich war im Weltcup mehrmals im Finale, das will ich jetzt auch bei der WM schaffen“, hatte die 29-jährige Wahltirolerin noch zuvor angekündigt.

In ihrem Viertelfinal-Lauf, der der langsamste aller fünf Heats war, konnte sie bei der Entscheidung aber nicht mitreden. Die Deutsche Denise Herrmann gewann sicher in 3:24,4 Minuten. Im Kampf um Platz zwei, der den Aufstieg bedeutet hätte, zog Smutna gegen die Qualifikationsbeste Mona-Lisa Malvalehto aus Finnland knapp den Kürzeren. Insgesamt bedeutete das Platz 13.

Husten als Spielverderber

„Es war wirklich schwierig für mich. Ich habe nach der Qualifikation fast eine Stunde lang durchgehustet. Am Ende hat auf das Semifinale ein Meter gefehlt. Es nützt nichts. Ich habe noch ein paar weitere Rennen, und man muss nach vorne schauen. Jetzt gilt es, wieder hundertprozentig fit zu werden“, sagte die Österreicherin, die zuletzt Weltcup-Fünfte in Davos war.

Katerina Smutna

APA/Barbara Gindl

Katerina Smutna sprintete knapp am Aufstieg ins WM-Halbfinale vorbei

Smutna hatte sich als einzige Österreicherin für das Viertelfinale qualifiziert. Die zweite ÖSV-Starterin in der klassischen Technik, Kerstin Muschet, verpasste hingegen als 39. mit 14,29 Sekunden Rückstand die Top 30 und damit die Qualifikation. Bei den Herren verfehlten die Österreicher Max Hauke (48./+ 13,43) und Aurelius Herburger (52./+ 16,13) klar das Viertelfinale.

„Bei den Herren können wir heute nicht ganz zufrieden sein, weil wir zuletzt in Davos gesehen haben, dass wir es eigentlich besser können. Eine Position um 40 wäre aber wohl das Optimum gewesen. Bei Max wissen wir aber, dass er das Potential hat, in Zukunft in die Top 30 zu kommen“, sagte ÖSV-Cheftrainer Gerald Heigl.

Gold überlegen an Björgen

Im Finale war Marit Björgen nicht zu schlagen: Die Norwegerin setzte sich in 3:16,6 Minuten klar gegen die Schwedin Ida Ingemarsdotter (+ 2,3) und ihre norwegische Landsfrau Maiken Caspersen Falla (+ 3,7) durch. Mitfavoritin Justyna Kowalczyk aus Polen stürzte und wurde nur Sechste. „Ich bin heute sehr glücklich. Das war wirklich ein perfektes Rennen“, strahlte Björgen.

Die 32-Jährige fügte ihrer ohnehin sehr umfangreichen Medaillensammlung ein weiteres Goldstück hinzu. Björgen ist bereits dreifache Olympiasiegerin, bei einer WM war es ihre schon neunte Goldmedaille. Im Weltcup hält die norwegische Ausnahmeathletin, die im Dezember 1999 debütierte, bei insgesamt 79 Siegen.

Kriukow knapp vor Northug

Im Finale der Herren blieb Sprint-Olympiasieger Nikita Kriukow um 0,3 Sekunden vor dem siebenfachen Weltmeister Petter Northug aus Norwegen. Für den Russen war es die erste Goldmedaille bei einer WM: „Es war ein äußerst hartes Rennen“, sagte Kriukow. Bronze holte sich mit einem Rückstand von 0,8 Sekunden der Kanadier Alex Harvey.

Damen-Sprint (1,2 km klassisch)

1. Marit Björgen NOR 3:16,6
2. Ida Ingemarsdotter SWE + 2,3
3. Maiken Caspersen Falla NOR 3,7
4. Katja Visnar SLO 4,6
5. Stina Nilsson SWE 4,9
6. Justyna Kowalczyk POL 6,3
7. Mona-Lisa Malvalehto FIN
8. Alena Prochazkova SVK
9. Kerttu Niskanen FIN
10. Denise Herrmann GER
13. Katerina Smutna AUT
39. Kerstin Muschet AUT

Herren-Sprint (1,5 km klassisch)

1. Nikita Kriukow RUS 3:30,4
2. Petter Northug NOR + 0,3
3. Alex Harvey CAN 0,8
4. Emil Jönsson SWE 2,6
5. Paal Golberg NOR 9,2
6. Eirik Brandsdal NOR 27,1
7. Calle Halfvarsson SWE
8. Toni Ketelä FIN
9. Ola Vigen Hattestad NOR
10. Fabio Pasini ITA
48. Max Hauke AUT
52. Aurelius Herburger AUT

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