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Erste ÖSV-Damen-Staffel seit WM 1989

Katerina Smutna freut sich am Donnerstag (12.45 Uhr, live ORF eins und im Livestream) auf ein besonderes Rennen. Die 29-Jährige war seit ihrer Einbürgerung in Österreich vor der Saison 2006/07 fast durchwegs eine Einzelkämpferin im Langlauf, bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Val di Fiemme kann sie erstmals auch mit einer ÖSV-Staffel antreten.

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„Darauf habe ich lange gewartet, das macht einfach viel mehr Spaß“, sagte die gebürtige Tschechin, die ihr Geburtsland nur einmal im Weltcup über 4 x 5 Kilometer vertreten hatte. Der österreichische Skiverband stellt erstmals seit den Titelkämpfen 1989 eine Damen-Staffel. Vor 24 Jahren hatten Jutta Mainhart, Hildegard Embacher, Cornelia Sulzer und Maria Theurl in Lahti den zehnten Rang belegt.

„Chance auf die Top Ten“

Smutna ist die erfahrenste Läuferin des aktuellen Quartetts. Die 29-Jährige glaubt bei ihren fünften Titelkämpfen, den vierten für den ÖSV, an eine gute Vorstellung auch ihrer viel jüngeren Kolleginnen. Teresa Stadlober (20 Jahre) hat sich in Lago di Tesero bei ihrem Debüt bereits in guter Form präsentiert, Kerstin Muschet (24) und Veronika Mayerhofer (20) sollen bei ihrer Premiere den Skating-Part übernehmen.

Teresa Stadlober

APA/Barbara Gindl

Stadlober lieferte als 26. im 10-km-Freistil-Rennen eine Talentprobe ab

„Ich glaube, dass wir eine Chance auf die Top Ten haben, wenn alles optimal passt“, sagte Smutna. ÖSV-Damen-Trainer Alexander Marent wollte sich nicht auf eine Platzierung festlegen. „Aber ich glaube, dass unsere Staffel positiv überraschen kann, wenn alle auf ihrem Toplevel laufen.“

Gold wohl fix an Norwegen vergeben

Die Goldmedaille scheint fix an die Norwegerinnen vergeben, die durch Marit Björgen (zweimal Gold) und Therese Johaug (einmal Gold) in allen drei bisherigen WM-Einzel-Rennen triumphiert hatten. Björgen und Johaug standen auch in den Siegerteams von Olympia 2010 und WM 2011. Um die Ehrenplätze matchen sich vor allem Schweden, Russland, Deutschland und Finnland.

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