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Ibrahimovic empfiehlt Wechsel

In der englischen Gerüchteküche wird wieder heiß gekocht. Im Zentrum stehen erneut Wayne Rooney und Paris St.-Germain. Geht es nach dem englischen Boulevard, ist der Wechsel des 27-jährigen Stürmers von Manchester United zum französischen Tabellenführer so gut wie fix. Zuletzt verdichteten sich die Zeichen, dass Rooney bei den „Red Devils“ langfristig nicht mehr erste Wahl zu sein scheint.

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Bereits vor einem Jahr warf der von katarischen Millionen finanzierte Club aus der französischen Hauptstadt seine Angel nach Rooney aus. Mit einer Ablösesumme zwischen 120 und 150 Mio. Euro wollte PSG den Engländer an die Seine locken. Damals biss man sich jedoch die Zähne aus. Geht es nach der „Sun“ und dem „Daily Mirror“, sieht es heuer jedoch besser aus. Beide Zeitungen beriefen sich auf Michel Moulin, einen ehemaligen Berater von Paris St.-Germain. „Rooney zu PSG ist fix“, wurde Moulin mit Hinweis auf „vertrauenswürdige Quellen“ zitiert.

Nicht mehr erste Wahl

Rooney hat noch zwei Jahre Vertrag bei Manchester United und betonte erneut, dass er eine Vertragsverlängerung bei den „Red Devils“ einem Engagement in Paris vorziehen würde. Doch zuletzt verdichteten sich Anzeichen, dass ManUnited-Trainer Sir Alex Ferguson nicht mehr langfristig mit dem englischen Teamstürmer plant. So musste Rooney im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid auf der Bank Platz nehmen und das Aus als Zuschauer verfolgen.

Wayne Rooney, Michael Carrick und Robin van Persie

APA/EPA/AP/Jon Super

Bei ManUnited stand Rooney (l.) zuletzt bereits etwas im Abseits

Auch in der Meisterschaft verlor der 27-Jährige seinen Platz im Sturm an Robin van Persie und Javier Hernandez. Zusätzlich ließ Manchester United Torjäger Radamel Falcao von Atletico Madrid intensiv beim Spiel gegen Granada beobachten. Der Kolumbianer machte mit zwei Toren beim 5:0 gleich Werbung in eigener Sache. Auch Robert Lewandowski vom entthronten deutschen Meister Borussia Dortmund soll auf der Wunschliste von Trainer Ferguson stehen.

Rooney und Nani im Paket?

Kein Wunder, dass PSG-Finanzier Nasser al-Khelaifi nun erneut seine Angel nach Rooney auswirft. Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic warb ebenfalls für einen Wechsel des Engländers an seine Seite. „Wenn er Teil des besten Projektes im Fußball sein will, dann gibt es nur einen Club, wo er unterschreiben kann“, sagte der Schwede, „ich versteh, warum ihn die Besitzer haben wollen. Er ist einer der zehn besten Stürmer Europas.“ Mit David Beckham hätte Rooney zudem einen englischen Teamkollegen, um das Heimweh in Grenzen zu halten.

Dass Rooney bei Ferguson nicht mehr unbedingt erste Wahl zu sein scheint, blieb auch den Bossen in Paris nicht verborgen. Ein Umstand, der sich in der kolportierten Ablösesumme niederschlägt. Waren es vor einem Jahr noch rekordverdächtige Summen jenseits der 100 Mio. Euro, steht nun eine mögliche Ablösesumme von 25 Mio. Pfund - rund 30 Mio. Euro - im Raum. Laut „Sun“ würden die Franzosen aber noch einmal 15 Mio. Pfund (rund 17 Mio. Euro) drauflegen, wenn mit Rooney auch Nani nach Paris wechseln würde. Vertragsverhandlungen von United mit dem Portugiesen waren vor kurzem gescheitert.

PSG möglicher CL-Konkurrent

Gegen einen Wechsel von Rooney spricht der Umstand, dass Manchester United wohl kaum einen seiner prominentesten Spieler an einen potenziellen Gegner in der kommenden Champions League verkaufen wird. Beide Teams haben den Meistertitel in ihren Ligen so gut wie sicher. United hat in der englischen Premier League mit sechs ausstehenden Spielen 15 Punkte Vorsprung auf Manchester City, PSG liegt sechs Runden vor Schluss neun Zähler vor Olympique Marseille.

„Ich denke, es ist unmöglich, ihn zu kaufen. Er ist ein Idol bei Manchester United“, sagte jedenfalls PSG-Trainer Carlo Ancelotti. Die katarischen Besitzer von Paris St.-Germain müssten zudem wohl tief in die Tasche greifen, um Rooney - der seinen Wunsch, bei United zu bleiben, schon mehrmals betonte - einen Wechsel nach Frankreich schmackhaft zu machen. Der 27-Jährige, dessen Vertrag noch bis Sommer 2015 läuft, verdient in Manchester 250.000 Pfund (rund 293.000 Euro) pro Woche.

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