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„Effe“ soll Schalke beflügeln

Wie deutsche Medien berichten, soll Stefan Effenberg in der kommenden Saison Trainer von Schalke 04 werden. Der 44-jährige ehemalige Teamspieler und Bayern-Kapitän soll sich bereits mit der Vereinsführung des aktuell Viertplatzierten der deutschen Bundesliga getroffen haben. „Natürlich ist es das Ziel von mir, als Trainer zu arbeiten. Eine Entscheidung ist in keinster Weise gefallen“, so Effenberg.

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Schalke-Sportdirektor Horst Heldt bezeichnete ein mögliches Engagement von Effenberg als Spekulation. „Es ist eine offene Frage, es ist noch nichts entschieden. Es war immer so, dass wir zu Spekulationen nichts sagen“, sagte Heldt am Sonntag nach dem 4:1-Sieg gegen den HSV. Die Gelsenkirchner liegen als derzeit Vierte der Bundesliga auf Champions-League-Kurs. Im Dezember war man nach der Gruppenphase an Galatasaray gescheitert, mit Effenberg will man nun offenbar über das Achtelfinale hinaus.

Noch keine Erfahrung als Coach

Effenberg, der es in seiner aktiven Karriere auf 370 Bundesliga-Einsätze für Mönchengladbach, Bayern München und Wolfsburg brachte und dabei 71 Tore schoss, war offenbar bereits im vergangenen Winter Kandidat auf den Trainersessel bei Schalke gewesen. Damals entschied man sich aber für Jens Keller als Nachfolger des glücklosen Huub Stevens.

Stefan und Claudia Effenberg

APA/dpa/Ursula Düren

Mit Ehefrau Claudia sorgt Effenberg auch abseits des Platzes für Schlagzeilen

„Was ich sicher sagen kann: Es ist noch nichts entschieden. Natürlich ist er ein Trainer der Zukunft“, sagte Heldt laut „Bild“-Zeitung. Für Effenberg, der seit März 2012 den Trainerschein besitzt, wäre es seine erste Station als Coach. „Ich äußere mich nicht zu Spekulationen. Natürlich ist es das Ziel von mir, als Trainer dort zu arbeiten, wo man die Möglichkeit hat, erfolgsorientiert zu arbeiten. Dafür braucht man Grundlagen. Die sind auf Schalke geschaffen, sie sind aber auch woanders geschaffen“, sagte der gebürtige Hamburger am Sonntag im Sender Sky, wo er als TV-Experte im Einsatz ist.

Enfant terrible der 90er Jahre

Der langjährige Bayern-Kapitän zählt aber auch zu den Kandidaten für den Trainerposten bei der Münchner U23-Mannschaft. Gespräche mit dem FC Bayern über ein Engagement bestätigte das frühere Enfant terrible. Effenberg spielte von 1990 bis 1992 und von 1998 bis 2002 beim deutschen Rekordmeister, sein größter Erfolg war der Gewinn der Champions League im Jahr 2001.

Für Aufregung sorgt der mittlerweile 44-Jährige, dessen legendärste Entgleisung wohl der „Stinkefinger“ gegen die eigenen Fans bei der WM 1994 war, auch gerne abseits des Platzes. Seine Auftritte mit seiner zweiten Ehefrau Claudia, die zuvor mit Effenbergs Bayern-Kollegen Thomas Strunz verheiratet war, zählen nicht nur beim Münchner Oktoberfest meist zu den unterhaltsamsten für den deutschen Boulevard.

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