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DHB-Auswahl nur EM-Zuschauer

Während Österreichs Handballer über das Ticket für die EM 2014 in Dänemark gejubelt haben, hat mit dem Schlusspfiff am Sonntagabend in Innsbruck in Deutschland endgültig der große Frust eingesetzt. Die Deutschen verpassten als Dritter ihrer Gruppe erstmals in der Geschichte die EM-Qualifikation.

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Nur ein Sieg der Österreicher gegen Russland mit neun oder mehr Toren Differenz hätte die Deutschen noch vor der historischen Pleite retten können. Denn dann wären sie als bester Gruppendritter doch noch zur EM gereist. Das 30:25 der Österreicher war aber zu wenig für die DHB-Auswahl, die Anfang 2013 noch WM-Fünfter geworden war.

Teamchef denkt nicht an Rücktritt

„Die Qualifikation letztlich um vier Tore verfehlt zu haben ist zwar bitter. Aber es bleibt dabei, dass uns vor allem das 27:31 im Heimspiel gegen Montenegro den Weg nach Dänemark verbaut hat“, sagte Deutschlands wackelnder Teamchef Martin Heuberger, der aber nicht an einen Rücktritt denkt, und das, obwohl die Deutschen unter seiner Führung auch schon die Olympiaquali 2012 verpasst hatten. Stattdessen rief Heuberger die deutsche Bundesliga, die als beste der Welt gilt, zur Entwicklungshilfe auf. Heuburger fordert in der Liga, in der Superstars aus aller Welt engagiert sind, mehr Einsatzzeiten für deutsche Nachwuchskräfte.

„Dass wir nicht dabei sind, ist natürlich ganz schlimm, nicht nur für die Nationalmannschaft, sondern auch für die Bundesliga. So etwas darf uns nie wieder passieren“, schimpfte Kapitän Oliver Roggisch, der seine Teamkarriere trotz des Debakels fortsetzen will. „Gerade in schwierigen Phasen wäre ich ja ein Feigling, wenn ich jetzt meinen Hut nehmen würde und sage, ich gehe in Rente“, sagte der 34-jährige Abwehrchef.

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