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Ried holt U21-Teamspieler

Die SV Josko Ried spielt schon seit Jahren beständig im Mittelfeld der tipp3-Bundesliga. Auch in der Saison 2013/14 bleiben die Innviertler ihrer Linie als Ausbildungsverein treu. Zwei junge Neuzugänge holten die Oberösterreicher aus Deutschland.

Der österreichische U21-Teamspieler Bernhard Janeczek kam ablösefrei von Borussia Mönchengladbach. Dort durchlief der 21-Jährige die Nachwuchsteams ab der U17 und war zuletzt in der zweiten Mannschaft im Einsatz. Janeczek unterschrieb in Ried einen Zweijahresvertrag mit Option. Vom deutschen Drittligisten Babelsberg wurde der 23-jährige Allrounder Oliver Kragl verpflichtet. Dritter Neuzugang bisher ist Julius Perstaller (Wacker Innsbruck).

Oliver Kragl und Bernhard Janeczek

GEPA/Florian Ertl

Kragl (li.) und Janeczek (re.) kommen aus Deutschlands dritter bzw. zweiter Liga

Innviertler suchen noch zwei Spieler

Beim Trainingsauftakt am Montag waren vorerst als Gäste auch Daniel Bartosch, zuletzt Torhüter bei Erste-Liga-Absteiger Blau Weiß Linz, und Mittelfeldakteur Furkan Aydogdu, zuletzt ebenfalls in der zweithöchsten Spielklasse beim FC Lustenau, dabei. Das Duo reiste mit den Innviertlern auch ins Trainingslager in Windischgarsten. Laut Manager Stefan Reiter sucht Ried noch einen Defensivspieler und einen Offensivakteur für die linke Flanke.

Die in der vergangenen Saison auf dieser Position eingesetzten Marco Meilinger (Leihvertrag mit Salzburg ausgelaufen) und Nacho verließen Ried im Sommer. Weitere Abgänge sind Anel Hadzic (Sturm Graz), Markus Hammerer, Ivan Carril, Emanuel Schreiner (Altach), Edin Ibrahimovic, Markus Grössinger, Maximilian Karner (Grödig) und Philipp Rensch (Union Vöcklamarkt).

WAC braucht einen weiteren Stürmer

Slobodan Grubor, der neue Cheftrainer von RZ Pellets WAC, ist nach der Verpflichtung von Sandro Gotal (Horn) und Kevin Vaschauner (SV Feldkirchen) noch auf der Suche nach einem dritten Stürmer. Offensivmann Stephan Stückler wechselte nach Hartberg, Tormann Marco Knaller zu Sandhausen. Für Letzteren holten die Wolfsberger Goalie Alexander Kofler (Austria Lustenau). In der Abwehr der Kärntner ist Daniel Dunst (Austria Lustenau) neu, für das Mittelfeld wurde Danijel Micic aus Kapfenberg geholt.

Wr. Neustadt verpflichtet Witteveen

Wiener Neustadt durfte sich über den Verbleib von Kapitän Peter Hlinka freuen. Der routinierte Slowake (34 Jahre) verlängerte um ein weiteres Jahr. An Hlinka, der 2012 von der Austria nach Niederösterreich gekommen war, war zuletzt auch Ried interessiert. Einen guten Griff könnten die Neustädter mit der Verpflichtung von Zweitliga-Torjäger David Witteveen gemacht haben. Der Stürmer erzielte in der vergangenen Saison 17 Tore für Aufsteiger Grödig.

David Witteveen

GEPA/Mathias Mandl

Torjäger Witteveen verstärkt Wiener Neustadts Offensive

U19-Teamspieler Christoph Martschinko wurde ein weiteres Jahr von Red Bull Salzburg ausgeliehen. Weitere Zugänge sind Matthias Koch (Sturm Graz), Remo Mally (Austria), Daniel Schöpf, Mattias Sereinig (beide Altach) und Stefan Stangl (SV Horn). Günter Friesenbichler (Hartberg), Dominik Hofbauer (St. Pölten), Daniel Offenbacher (Sturm) und Christian Ramsebner (Austria) verließen den Verein.

Admira setzt auf die Jugend

Auch bei Admira Wacker Mödling ist die Liste der Abgänge lang. Die Routiniers Gernot Plassnegger und Patrik Jezek (Karriereende) haben der Südstadt den Rücken gekehrt. Auch mit Benjamin Sulimani, Torhüter Jürgen Macho, Stephan Palla (Rapid) und Patrick Seeger (Altach) kann der neue Coach Toni Polster nicht mehr planen. Neu sind derzeit nur Stephan Zwierschitz (St. Pölten), Wilfried Domoraud (Mattersburg) sowie die zuletzt verliehenen Bernhard Fucik (Vienna) und Rene Schicker (Hartberg).

Polster will sich der Herausforderung Klassenerhalt mit einem jungen Team stellen. „Das ist eine Herausforderung, die mich unglaublich reizt. Und mich erwartet ein ambitioniertes Team. Ich arbeite gerne mit jungen Leuten. Jung kann auch willig, bissig und lernfähig heißen“, sagte der 49-Jährige. Der Admira präsentierte Polster ein Konzept, das beide Seiten offenbar überzeugte.

Torjäger und Routiniers verlassen Grödig

SV Scholz Grödig muss vor allem den Abgang von Stürmer Witteveen kompensieren, der mit seinen 17 Toren maßgeblich am Aufstieg der Salzburger beteiligt war. Außerdem verließen Fußballveteran Stefan Lexa, Ernst Öbster, Martin Harrer den Verein. Zugänge holte man vorwiegend aus der Ersten Liga.

Sascha Boller (Austria Lustenau), Dieter Elsneg (Kapfenberg), Philipp Huspek (Blau Weiß Linz) und Philipp Zulechner (Horn) kicken künftig in der höchsten österreichischen Spielklasse. Maximilian Karner (Ried) ist derzeit die einzige Bundesliga-Neuverpflichtung in Grödig.

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