„Glücklich“ bei Werder Bremen
Die ÖFB-Legionäre Sebastian Prödl, Zlatko Junuzovic und Marko Arnautovic haben am Freitag mit Werder Bremen trotz großen Kampfgeists in der dritten Runde der deutschen Bundesliga eine 0:1-Niederlage bei Vizemeister Borussia Dortmund und damit die erste Niederlage in der laufenden Meisterschaft nicht verhindern können.
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Arnautovic, der erstmals in dieser Saison und bis zur 67. Minute in der Bundesliga am Platz stand, bekundete nach der Partie seinen Willen, in Bremen zu bleiben. „Gratulation an die Mannschaft, dass wir so gefightet haben“, erklärte der Wiener, der kurz vor der Pause aus spitzem Winkel eine Konterchance knapp am langen Eck vorbeigesetzt hatte, im deutschen Abosender Sky. „Ich habe mich irrsinnig gefreut, dass ich in der Startelf war.“

APA/EPA/Kevin Kurek
Arnautovic möchte mit Werder Bremen wieder hoch hinaus
Der Offensivmann, der zuletzt mehrere Angebote interessierter Clubs, darunter angeblich West Ham United und Celtic Glasgow, abgelehnt hatte, will offensichtlich doch an der Weser bleiben. „Ich habe einen Vertrag und bin auch glücklich hier. Ich werde mich weiter durchbeißen, dann hoffe ich, dass mir der Trainer wieder so wie heute vertraut.“
Trainer begrüßt Arnautovic-Verbleib
Coach Robin Dutt zeigte sich mit seinem Spieler durchaus zufrieden. „Wenn er nach dem 2. September (Ende der Transferzeit, Anm.) noch bei uns ist, bin ich sehr froh“, sagte Dutt, äußerte aber auch Verständnis dafür, dass der Verein aus wirtschaftlichen Zwängen einen Transfer Arnautovics in Erwägung ziehe. Werder-Manager Thomas Eichin wiederum versicherte, dass der am Ende der Vorsaison suspendierte 24-Jährige inzwischen wieder sehr gut in die Mannschaft gefunden habe. Verein und Spieler seien „ein Herz und eine Seele. Wir haben einen guten Dialog und hoffen, dass es so weitergeht“, sagte Eichin.
Deutsche Bundesliga
34. Runde
Samstag, 10. Mai: |
Bayern München |
Stuttgart |
1:0 |
Hertha |
Dortmund |
0:4 |
Schalke |
Nürnberg |
4:1 |
Leverkusen |
Bremen |
2:1 |
Wolfsburg |
Mönchengladbach |
3:1 |
Mainz |
Hamburger SV |
3:2 |
Augsburg |
Frankfurt |
2:1 |
Hoffenheim |
Braunschweig |
3:1 |
Hannover |
Freiburg |
3:2 |
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