Topfeinteilung sorgt in Niederlanden für Verwunderung

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Das Auslosungsverfahren für die Fußball-WM-Gruppen hat in den Niederlanden für Verwunderung gesorgt. „Wir sind davon ausgegangen, dass das am schlechtesten platzierte europäische Team, also Frankreich, in den zweiten Topf kommt. Doch die FIFA weicht davon ab. Wir wollen gerne wissen, warum sie das getan hat“, sagte der Direktor des niederländischen Verbandes (KNVB), Bert van Oostveen.

Der KNVB wolle sich deshalb an den Internationalen Fußballverband (FIFA) wenden, sagte Van Oostveen dem niederländischen Fernsehsender NOS. Die Niederländer befürchten, durch die Änderung am Freitag in eine schwerere Gruppe gelost zu werden.

Die FIFA hatte am Dienstag beschlossen, dass alle europäischen Teams zunächst in Topf vier landen. In einer vorgezogenen Ziehung wird dann eine Mannschaft aus Europa noch in den zweiten Topf gelost. Mit dem neuen Prozedere weicht die FIFA von ihrer bisherigen Vorgehensweise ab, die sich strikt an der Weltrangliste orientiert hatte. Nach dem für die Auslosung relevanten Oktober-Ranking wäre Frankreich ohne Losverfahren in Topf zwei gelandet.

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