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Erster Sieg im dritten Spiel

Meister Red Bull Salzburg hat am Dienstag in der „Best of five“-Finalserie der Erste Bank Liga (EBEL) gegen HCB Südtirol auf 1:2 verkürzt. Das Team von Coach Don Jackson feierte vor 3.200 Fans einen 7:2 (1:0 2:2 4:0)-Heimsieg und verhinderte damit vorerst den ersten nicht österreichischen Titelgewinn in dieser Liga. Bozen hat am Freitag daheim die nächste Chance.

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Im neunten Saisonduell der beiden Mannschaften bei bisher ausgeglichener Bilanz von je vier Siegen machten die Salzburger von Beginn an Dampf. Den erhofften schnellen Treffer erzielte Ex-NHL-Legionär Andreas Nödl nach einem Schuss von Matthias Trattnig aus einem Gestocher (5.). Noch im ersten Abschnitt verhinderte Mark Santorelli nach einem Schuss von Thomas Raffl mit einer Rettungsaktion auf der Linie das 2:0 der Gastgeber.

Jubel von Konstantin Komarek, Thomas Raffl, Michael Boivin, Matthias Trattnig und Manuel Latusa (Salzburg)

GEPA/Felix Roittner

Erleichterung in den Reihen der Salzburger

Ausgleich nach Brückler-Patzer

Und prompt schlugen die Bozner recht früh im zweiten Drittel zurück, wobei Salzburg-Goalie Bernd Brückler daran nicht unschuldig war. Einen Schuss von Alexander Egger direkt nach einem Bully bekam er nicht in den Griff, Topscorer Macgregor Sharp staubte zu seinem achten Tor in diesem Play-off ab. Keine Minute später hatte Raffl die Chance auf den Gegenschlag, konnte Südtirol-Schlussmann Jaroslav Hübl aber nicht bezwingen.

In der 32. Minute war der Teamstürmer dann aber zur Stelle, als er ein Zuspiel von Manuel Latusa mit einem satten Schuss verwertete. Doch wieder schlug der Gegner zurück, diesmal nach Aufbau über John Esposito und Rick Schofield erneut nach Brückler-Schwäche durch Marco Insam. Für ihn war es wie für Raffl das fünfte Tor in der „Postseason“. An diesem Abend waren die Salzburger aber entschlossener als davor in der Serie.

Entscheidung im Schlussdrittel

Nach nur fünf Sekunden der ersten Überzahl dieser Partie besorgte Andreas Kristler mit einem schönen Schuss die erneute Führung (36.). Und als der Stürmer für vier Minuten auf die Strafbank musste (47.), überstanden die Heimischen diese Phase unbeschadet. Letztlich fixierten Even Brophey nach Hübl-Fehler (55.), Roe Garrett (56./PP), Michale Boivin (58./SH) und Joe Motzko (59./SH/Emtpy Net) die erste Südtirol-Auswärtsniederlage nach sechs Siegen.

Stimmen zum Spiel

Andreas Kristler (Salzburg-Stürmer): „Das war sehr wichtig für die Mannschaft und die Fans, vor heimischem Publikum einen Sieg einzufahren. Es war trotzdem nur ein Sieg, wir schauen von Spiel zu Spiel. Wir haben die Scheibe tief gehalten und ein gutes Forechecking gespielt. Das 7:2 war zwar eindeutig, aber es war ein knappes Spiel wie immer. Das erwarten wir uns in Bozen auch.“

Anton Bernard (Südtirol-Stürmer): „Wir werden uns von diesem Resultat nicht beeindrucken lassen. Für uns geht es am Freitag daheim weiter. Aber es wird auch nicht einfach, wieder zurückzufinden.“

Erste Bank Eishockey Liga, Finale

Dienstag:

Salzburg - Bozen 7:2

(1:0 2:2 4:0)

Salzburg, 3.200 Zuschauer, SR Smetana/ Warschaw.

Tore: Nödl (5.), Raffl (32.), Kristler (36./PP), Brophey (55.), Roe (56./PP), Boivin (58./SH), Motzko (59./SH/empty net) bzw. Sharp (24.), Insam (35.)

Strafminuten: zwölf bzw. zwölf

Stand in der „Best of five“-Serie: 1:2

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