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Dreifacher Weltmeister stirbt mit 88 Jahren
„Das ist ein sehr trauriger Tag für uns alle“, teilte sein Sohn David Brabham, der selbst in der Formel 1 im Einsatz war, in einer Aussendung mit. „Mein Vater hat uns heute Früh friedlich verlassen. Er hat ein unglaubliches Leben gehabt und mehr erlebt, als sich andere Leute erträumen können. Und er hat uns ein außergewöhnliches Erbe hinterlassen und wird für uns ewig weiterleben.“

APA/EPA/Günter R. Artinger
2006 verneigte sich Österreich mit einer Sonderbriefmarke vor Jack Brabham
Rückzug nach Serie tödlicher Unfälle
Der frühere Flugzeugmechaniker war 1948 zum Rennsport gekommen und stieg 1955 in die Formel 1 ein. Er gilt als einziger Fahrer, der seine eigenen Boliden entwarf, konstruierte und auch fuhr. Er eroberte 1959, 1960 und 1966 jeweils den Weltmeistertitel. Sein letztes Rennen gewann er 1970 beim Grand Prix in Südafrika - Video dazu in iptv.ORF.at.
In jenem Jahr zog sich Brabham auch aus dem Rennsport zurück, nicht zuletzt beeinflusst durch die tödlichen Unfälle seiner Rivalen Bruce McLaren, Piers Courage und Jochen Rindt. Er selbst hatte in seiner gesamten Rennfahrerkarriere keinen nennenswerten Unfall. In 23 Rennjahren fuhr er in der Formel 1 14 Siege ein. 1979 wurde er von der Queen in den Adelsstand erhoben.
Links:
- BBC
- Jack Brabham (Wikipedia)
- Formula1.com