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Ratushny folgt Jackson nach

Nicht nur die Salzburger Fußballer, auch die Eishockeyspieler tanzen an der Salzach ab der kommenden Saison nach einer neuen Pfeife. Der Kanadier Daniel Ratushny übernimmt bei Meister Red Bull Salzburg für Don Jackson, der nach nur einem Jahr zum Red-Bull-Ableger nach München wechselt. Der 43-Jährige unterschrieb einen mehrjährigen Vertrag.

„Ich freue mich sehr, Teil der Red-Bull-Organisation zu werden. Ich sehe diese Möglichkeit als ein großes Privileg und freue mich schon darauf, mit der Arbeit zu beginnen“, wurde der neue Headcoach in einer Aussendung zitiert. Ratushny stand die vergangenen drei Jahre bei den Straubing Tigers in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hinter der Bande und führte den Club dreimal in Folge ins Play-off. 2011/12 schaffte es Straubing sogar ins Semifinale Ratushny wurde dafür als Trainer des Jahres ausgezeichnet.


Dan Ratushny (Straubing)

GEPA/Florian Ertl

Ratushny spielte mit den Straubing Tigers immer um die Play-off-Plätze mit

In seiner Karriere als Profi spielte Ratushny in verschiedenen Ligen in Nordamerika, Finnland, Japan und England. Seine größten Erfolge waren der Sieg bei der U-20-WM sowie Olympiasilber mit dem Team Canada 1992 in Albertville. Als Trainer war er neben Straubing auch zwei Jahre in der Schweiz für Olten in dieser Funktion. Mit den Seibu Bears Tokyo gewann der neue Salzburg-Trainer auch die Meisterschaft in der JIHL der Japan Ice Hockey League.

Jackson bleibt bei „Familie“

Der bisherige Salzburg-Coach Jackson, wechselt innerhalb des sportlichen Red-Bull-Konglomerats zum EHC Red Bull München. „Ich möchte mich bei allen Fans, den Journalisten, den Mitarbeitern der Red Bulls und natürlich bei den Spielern für eine erfolgreiche und schöne Saison in Salzburg bedanken. Zugleich freue ich mich auf die neue Aufgabe in München und Teil der Red-Bull-Familie zu bleiben“, so der 57-jährige Amerikaner in einer Aussendung.

Mit Salzburg hatte es Jackson bis ins Finale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) geschafft und damit den österreichischen Meistertitel geholt. Im EBEL-Endspiel mussten sich die „Bullen“ jedoch dem italienischen Vertreter HC Bozen knapp nach fünf Spielen geschlagen geben. „Es fühlt sich an, als ob wir das Rennen nur um wenige Hundertstelsekunden verloren haben. Ich wünsche den Spielern der Red Bulls in Salzburg für die nächste Saison viel Glück“, so Jackson.

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