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Werkself gibt sich keine Blöße

Eine Woche vor dem Auftakt in der deutschen Bundesliga hat die neue Saison für die Oberhausclubs an diesem Wochenende mit der ersten Cuprunde begonnen. Einen erfolgreichen Einstand als Coach von Bayer Leverkusen feierte dabei der ehemalige Salzburger Erfolgstrainer Roger Schmidt, dessen Auswahl sich am Freitag mit 6:0 (4:0) gegen den Sechstligisten Alemannia Waldalgesheim durchsetzte.

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Mann des Spiels war Stefan Kießling, der die Werkself mit fünf Treffern praktisch im Alleingang in die zweite Runde des DFB-Pokals führte. Der Torjäger brachte die Gäste in Mainz schon in der zweiten Minute in Führung und traf auch danach fast nach Belieben. Nach seinen weiteren Treffern in der 24., 31., 41. (Foulelfmeter) und 59. Minute durfte er sich schonen und wurde ausgewechselt. Heung Min Son stellte in der 81. Minute den Endstand her.

Roman Kießling

Reuters/Kai Pfaffenbach

Kießling erledigte den Sechstligisten mit fünf Treffern praktisch im Alleingang

Mainz blamiert sich in verrückter Partie

Blamiert hat sich indes der FSV Mainz beim Drittligisten Chemnitzer FC. Der Club von Julian Baumgartlinger, der nur auf der Bank saß, unterlag bei den Sachsen mit 4:5 im Elfmeterschießen. In einer verrückten Partie stand es nach der Verlängerung 5:5 (3:3, 0:1). Die Chemnitzer fühlten sich nach dem Treffer von Marco Kehl-Gomez zum 5:4 in der 119. Minute schon einmal wie der Sieger. Doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit glich Johannes Geis nach einem missglückten Abschlag von Chemnitz-Schlussmann Phillipp Pentke mit einem Schuss von der Mittellinie noch aus und rettete die Mainzer ins Elfmeterschießen. Dort aber war dann Endstation.

Auch Drittligist MSV Duisburg sorgte für eine Überraschung. Die Mannschaft von Trainer Gino Lettieri besiegte den Zweitligisten 1. FC Nürnberg mit 1:0. Das Goldtor für den Außenseiter erzielte Zlatko Janjic in der elften Minute per Foulelfmeter. Die Nürnberger, bei denen ÖFB-Legionär Alessandro Schöpf durchspielte, mussten nach der 1:5-Derby-Pleite vier Tage zuvor im Zweitliga-Match gegen Fürth den nächsten Rückschlag verkraften. Die Franken hatten bereits in den beiden vorherigen Jahren jeweils den Einzug in die zweite Pokalrunde verpasst.

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