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Schild verkündet Zukunftspläne

Eine Entscheidung ist gefallen - Slalom-Star Marlies Schild wird Dienstagvormittag in Wien ihre Zukunftspläne bekanntgeben. Die Zeichen stehen auf Abschied. Die 33-jährige Salzburgerin gewann in ihrer Karriere insgesamt vier Olympia- und sieben WM-Medaillen und feierte 37 Weltcup-Siege. Viermal holte die Slalom-Weltmeisterin von 2011 die kleine Slalom-Kristallkugel.

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Ihr bisher letztes Weltcup-Rennen gewann Schild im vergangenen Dezember mit dem Slalom in Lienz. Es war ihr 35. Weltcup-Sieg im Slalom, womit sich Schild endlich zur alleinigen Rekordhalterin vor der Schweizerin Vreni Schneider gekürt hatte. Bei den Winterspielen in Sotschi eroberte sie in der Folge mit Silber ihre insgesamt vierte Olympiamedaille und meinte danach: „Die Prioritäten verschieben sich schön langsam, das spüre ich in mir.“

Marlies Schild mit Olympia-Medaille

GEPA/Daniel Götzhaber

Olympiasilber in Sotschi könnte Schilds letzte Medaille gewesen sein

Familienplanung im Vordergrund

Über das mögliche Ende ihrer Karriere wollte sich Schild bis zuletzt aber nicht konkret äußern, sie erbat sich Bedenkzeit. „Das hängt von einigen Faktoren ab, vor allem von körperlichen. Es wird nicht leichter, das merke ich“, sagte Schild, die angesichts der WM in den USA in der kommenden Saison allerdings hinzufügte: „So eine WM wäre vielleicht noch einmal was.“

Dass die Familienplanung mit ihrem Lebensgefährten Benjamin Raich, der zumindest noch eine Saison anhängt, immer mehr zum Thema wird, ist laut Schild kein großes Geheimnis. „Da braucht man nicht lange drum herumreden, das ist auch ein entscheidendes Thema. Im richtigen Alter wär ich ja schön langsam.“ Die Entscheidung darüber und damit auch über ihre sportliche Zukunft wollte sie aber stressfrei treffen.

Gesund in die sportliche Pension?

Im vergangenen April ließ sich Schild noch den Marknagel aus dem linken Unterschenkel sowie eine Schraube aus dem rechten Knie entfernen. Der Marknagel war ihr im Oktober 2008 eingesetzt worden, als sie sich bei einem Trainingssturz auf dem Rettenbachferner bei Sölden einen Trümmerbruch im linken Schien- und Wadenbein und einen Bruch des Schienbeinkopfes zugezogen hatte.

Bei der traditionell im Sommer stattfindenden Pressekonferenz auf Einladung ihres langjährigen Sponsors Uniqa am vergangenen Montag fehlte Schild. Anwesend waren Raich und Stefan Eberharter sowie ein prominenter Sponsoring-Neuzugang: Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer. Auf dem Pressetermin am kommenden Dienstag ebendort gehört Schild die Bühne allein, wiewohl auch ÖSV-Sportdirektor Hans Pum und Präsident Peter Schröcksnadel zugegen sein werden. Die Zeit dürfte reif für eine Entscheidung gewesen sein.

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