Gezielte Förderung
Vom Österreichischen Olympischen Comite (ÖOC) und dem Sportministerium nach den Sommerspielen 2012 in London ins Leben gerufen, soll das Projekt „Rio 2016“ wieder für Medaillen sorgen. Bei dem Projekt werden die hoffnungsvollsten Sportler und Sportlerinnen individuell und bestmöglich unterstützt sowie die aussichtsreichsten Sportarten gefördert.
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Das Paket 2014 umfasset Individualförderungen in der Höhe von knapp viereinhalb Millionen Euro: 2,1 Millionen Euro für den Medaillenkader, 880.000 Euro für den Teamkader, 460.000 Euro für den Paralympics-Kader und 906.000 Euro für den Hope-Kader.
Eine Aufgabe des ÖOC sei es, den Sportlern im Vorfeld und bei Veranstaltungen das bestmögliche Umfeld zu liefern, damit sie „sorglos Bestleistungen bringen können". Da gelte es, das Niveau, das man bei den diesjährigen Winterspielen in Sotschi erreicht habe, zu halten und auszubauen“, sagte ÖOC-Sportdirektor Christoph Sieber.
Umfangreiche Maßnahmen
Die individuellen Maßnahmen gliedern sich in Beschickung zu Wettkampf und Training, Individualbetreuung, Sportwissenschaftliche Maßnahmen die sich in ernährungswissenschaftliche, sportmedizinische, regenerative und sportpsychologische Maßnahmen und des Weiteren in Mentaltraining, Forschung, Entwicklung, Gerät und Material staffeln. Dazu kommen spezifische Trainingsmaßnahmen und Umfeldgestaltung.

GEPA/Christian Ort
Der Weg an die Spitze ist weit
Der Kader für die Spitzenförderung wurde im September 2013 mit 39 Aktiven, unter ihnen zwölf Paralympics-Sportler, sowie sieben Mannschaften und einem Hoffnungskader festgelegt. Die Auswahl erfolgte nach dem Vorschlag der Beratungskommission, der Sieber (ÖOC), Harald Horschinegg (IMSB/Team Rot-Weiß-Rot) und Ewald Klinger (Ministerium), angehören. Bei der ersten Evaluierung im vergangenen Jänner fiel das Säbel-Team der Herren raus, die nächste ist für den Frühherbst angesetzt.
Vorschlag der Fachverbände
In den Genuss der Spitzenförderung, deren Höhe je nach den unterschiedlichen Bedürfnissen der Sportarten variiert, kommen nicht nur etablierte Sportlerinnen und Sportler, sondern auch solche, denen eine gute Perspektive zugebilligt wird.
Als im ÖOC Verantwortlicher für das „Projekt Rio“ obliegt es Sieber auch, mit seinen Datensammlungen mit beizutragen, dass die Fördermittel möglichst sinnvoll vergeben werden. „Dazu ist es notwendig, Monitoring zu machen, zu schauen, dass die Gelder sinnvoll eingesetzt und genutzt werden, da gibt es ja auch eine gesetzliche Verpflichtung. Und da sehen wir sehr wohl, dass viel Positives passiert. Tolle Leistungen und gute Entwicklungen.“
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