Delle-Karth/Resch verpassen 49er-WM-Medaille

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Nach der Goldmedaille für Lara Vadlau und Jolanta Ogar im 470er-Bewerb der Segel-WM vor Santander am Samstag mussten sich Nico Delle Karth und Nikolaus Resch am Sonntag in der 49er-Klasse mit Platz vier begnügen.

Im Medal Race segelte das Duo von Platz zehn bei der ersten Bahnmarke zwar noch auf Platz zwei, am Ende fehlten den Österreichern aber 5,3 Punkte auf einen Podestplatz. Gold ging überlegen an die Neuseeländer Peter Burling/Blair Tuke vor den Dänen Jonas Warrer/Anders Thomsen und den Australiern Nathan Outteridge/Iain Jensen.

Ziele erreicht

Nach der EM 2010 und den Olympischen Spielen 2012 ist es für Delle Karth/Resch bereits das dritte „Blech“ bei einer Großveranstaltung. „Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten im Medal Race Erster oder Zweiter werden, das ist gelungen. Leider hat die Konkurrenz nicht mitgespielt, und es hat nicht ganz für die Medaille gereicht“, meinte Delle Karth. Mit der Nationenqualifikation für Rio und dem Startplatz beim Weltcup-Finale in Abu Dhabi habe man trotzdem seine Ziele erreicht.

Die Österreicher fuhren insgesamt vier Nationentickets für Rio 2016 und vier Startplätze für Abu Dhabi ein. Zudem sorgten Vadlau und Ogar für die erste Segel-WM-Medaille bei den Damen. „Rückblickend kann man nur von Superlativen reden, nicht nur wegen des WM-Goldes, sondern auch wegen der erfolgreichen Nationenqualifikation in vier Bootsklassen“, sagte OeSV-Sportdirektor Georg Fundak.