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Sturm gastiert bei Austria Salzburg

In der tipico-Bundesliga ist SV Josko Ried auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Ausgerechnet gegen den Tabellenführer RZ Pellets WAC wollen die Innviertler nun wieder in die Spur finden. Die seit acht Spielen sieglosen Rieder empfangen im Dienstag-Schlager (19.00 Uhr) der zweiten Runde des ÖFB-Samsung-Cups das Überraschungsteam aus Kärnten.

Am Abend ist Puntigamer Sturm Graz in Vöcklabruck bei Austria Salzburg (20.30 Uhr, live in ORF Sport +) zu Gast, SV Scholz Grödig bekommt es auswärts mit Vorwärts Steyr zu tun. Cuptitelverteidiger Red Bull Salzburg ist wie die übrigen Oberhausclubs erst am Mittwoch beim Wiener Sportklub (20.30 Uhr, live in ORF Sport +) im Einsatz.

Rapid gastiert bei Regionalliga-Club SV Wallern, und Stadtrivale Austria ist in Kitzbühel gefordert. Nach dem Vorarlberg-Derby zwischen Hohenems und Cashpoint SCR Altach folgt das zweite Bundesliga-Duell der zweiten Cuprunde: Wiener Neustadt empfängt im Niederösterreich-Derby Admira Wacker Mödling.

Ried hofft wieder auf Erfolgserlebnis

Am Wochenende ging Ried gegen Sturm Graz bereits zum fünften Mal heuer mit hängenden Köpfen vom Platz, nun steht mit dem ÖFB-Cup gegen den WAC eine willkommene Abwechslung an. „In unserer Situation wäre ein Erfolgserlebnis ganz wichtig, um Selbstvertrauen zu tanken“, weiß Ried-Trainer Oliver Glasner.

Ried-Trainer Oliver Glasner

GEPA/Christian Ort

Mit einem Sieg im Cup will sich Ried-Coach Glasner etwas Ruhe verschaffen

Im Cup waren die Oberösterreicher zuletzt achtmal in Serie bis ins Viertelfinale vorgestoßen. „Auf dieses Gefühl wollen wir aufbauen“, meinte Torhüter Thomas Gebauer, der gegen die Elf von Dietmar Kühbauer zuversichtlich ist: „Es geht um alles oder nichts. Und wir haben bei solchen Spielen in den vergangenen Jahren oft bewiesen, dass wir auf den Punkt da sein können.“

Neukirchner zieht bei Sturm vorerst die Fäden

In Vöcklabruck trifft Regionalligist Austria Salzburg auf Sturm Graz. Nach dem Abgang von Trainer Darko Milanic wird Sturm-Urgestein Günther Neukirchner interimistisch auf der Trainerbank sitzen. „Unsere Mannschaft ist gut auf das Spiel eingestellt, sodass es keine Überraschungen geben wird. Wir sind Sturm Graz und haben eine Bundesliga-Mannschaft mit Qualität, welche die richtigen Antworten finden wird“, zeigte sich der Neukirchner selbstbewusst.

Defensivmann Lukas Spendlhofer war da um einiges vorsichtiger: „Dieses Los ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben, die uns zugelost werden konnte“, meinte der ÖFB-U21-Verteidiger. Austria Salzburg, das die Tabelle der Regionalliga West souverän anführt, spekuliert im Hochsicherheitsspiel mit einem Sensationscoup: „Wenn wir mit unserem zwölften Mann im Hintergrund nicht nur stimmgewaltig, sondern auch am Platz ein geiles Spiel abliefern, sind wir sehr zuversichtlich, als Gewinner vom Platz gehen zu können“, erklärte Gerhard Stöger, der sportliche Leiter der Salzburger.

Grödig-Trainer Baur warnt vor Vorwärts Steyr

Aus der Bundesliga ist zudem noch SV Grödig im Vorwärts-Stadion von Steyr zu Gast. Die Rollen sind zwar klar verteilt, doch Grödig-Trainer Michael Baur hat die Regionalliga-Mannschaft von Trainer Helmut Kraft zweimal selbst beobachtet: „Steyr spielt einen gepflegten, aber auch sehr couragierten Fußball - und wir werden höllisch aufpassen müssen, wenn wir keine unangenehme Überraschung erleben wollen“, sagte Baur.

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