Jacobo erzielt Goldtor
SV Josko Ried kommt in der laufenden Saison einfach nicht in Fahrt. Die Innviertler schieden am Dienstag in der zweiten Runde des ÖFB-Samsung-Cups gegen den Bundesliga-Rivalen RZ Pellets WAC mit 0:1 aus. Den spielentscheidenden Treffer für den Tabellenführer in der Rieder Keine Sorgen Arena erzielte Jacobo in der 87. Minute.
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WAC-Trainer Dietmar Kühbauer schonte zahlreiche Stammkräfte im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben in der Meisterschaft und durfte sich trotzdem über das Weiterkommen freuen. Bei Ried hingegen wurde der eigene Negativlauf prolongiert, liegt die Truppe von Oliver Glasner doch in der Liga mit nur sechs Punkten aus neun Spielen am Tabellenende.

GEPA/Florian Ertl
Die WAC-Spieler entgingen der drohenden Verlängerung
Die Rieder wollten eigentlich nach acht Meisterschaftsspielen ohne Sieg und zwei Niederlagen in Folge unbedingt die Chance im Cup nutzen, um auf die Erfolgsstraße zurückzukehren. Die Partie begann auch vielversprechend, die Hausherren starteten organisiert, aggressiv und waren tonangebend. Ein Abschluss von Stefan Lainer (2.) wurde von Christian Dobnik sicher gehalten, ein Thomalla-Kopfball (9.) landete an der Stange.
Verunsicherung bei den Riedern
Je länger die erste Hälfte aber dauerte, umso mehr war wieder die Verunsicherung bei der Glasner-Truppe zu spüren. Von den Gästen war allerdings mit Ausnahme eines Zulj-Schusses, der knapp vorbeiging (37.), kaum etwas zu sehen. Wohl auch deshalb, weil Dietmar Kühbauer mit Goalie Alexander Kofler, Stephan Palla, Manuel Weber, Nemanja Rnic und Tadej Trdina gleich fünf absolute Stammspieler schonte.
Nach dem Seitenwechsel bot sich den 2.000 Zuschauern ein ähnliches Bild. Ried war zu Beginn stärker. Thomas Murg scheiterte an Dobnik, den Nachschuss setzte Thomalla drüber (47.). Der glücklose Thomalla köpfelte zudem auch noch aus guter Position in die Hände des WAC-Schlussmannes (58.).
„Wir haben die Schnauze voll“
In der Schlussphase rächten sich aber die vergebenen Möglichkeiten. Die Wolfsberger hatten in den letzten 15 Minuten mehr vom Spiel und wurden mit dem Siegtreffer von Jacobo, der ins kurze Eck traf, belohnt. Für die Rieder endete damit auch eine tolle Serie, waren sie doch in den jüngsten acht Cupauflagen jeweils zumindest im Viertelfinale. Die Fans skandierten daraufhin: „Wir haben die Schnauze voll.“
„Ich denke, dass die Fans nicht sauer sind wegen unserer Spielleistung, sondern wegen der Ergebnisse“, sagte Ried-Trainer Glasner. Seine Mannschaft hätte die Partie ganz klar gewinnen müssen. „Wir sind fünfmal alleine vorm gegnerischen Tormann gestanden - doch versenken den Ball nicht. Was wir dann als Gegentor bekommen, ist katastrophal. Solche Fehler muss man abstellen“, so Glasner.
Wie der WAC zog auch SV Scholz Grödig ins Achtelfinale ein. Im Duell mit dem Regionalligisten Vorwärts Steyr sorgten Stefan Nutz (54./Elfmeter) und Sandro Djuric (80.) beim 2:0-Sieg vor 2.000 Zuschauern erst nach dem Seitenwechsel für die Entscheidung.
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