KAC-Trainer angezählt
Der KAC ist am Donnerstag in der Erste Bank Eishockey Liga in ein schlimmes Heimdebakel geschlittert. Österreichs Rekordmeister musste sich in der Klagenfurter Stadthalle den EHC Liwest Black Wings Linz mit 0:9 (0:6 0:2 0:1) geschlagen geben. Für den neuen KAC-Cheftrainer Martin Stloukal stehen schwierige Zeiten ins Haus, die Tage des Tschechen beim KAC scheinen gezählt.
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Der Arbeitstag von KAC-Einsertormann Rene Swette dauerte lediglich 5:53 Minuten. Bis dahin kassierte Swette bereits drei Gegentreffer durch Brad Moran (2.), Brian Lebler (6.) und Matthias Iberer (6.). Seiner finnischen Vertretung Pekka Tuokkola erging es allerdings nicht besser. Weitere Tore der Linzer durch Lebler (12.), Iberer (17./Penalty) und Bob Hisey (17.) sorgten für ein 6:0 nach dem ersten Drittel.
„Sind komplett zerfallen“
„Wir sind komplett zerfallen, wir müssen uns sammeln, von vorne anfangen“ sagte KAC-Kapitän Johannes Reichel nach dem ersten Drittel, der so etwas in seiner Karriere nach eigenen Angaben noch nicht erlebt hat. Der KAC ließ nicht nur System und Spielwitz, sondern auch Herz und Einsatz vermissen und wurde von den eigenen Fans, die scharenweise schon weit vor der Schlusssirene die Halle verließen, gnadenlos ausgepfiffen.

GEPA/Christian Walgram
Die Linzer kamen am Donnerstag gar nicht mehr aus dem Jubeln heraus
Im zweiten Drittel legten die Linzer zwei Treffer durch Andrew Kozek (29./PP, 38.) nach. Auch im Schlussdrittel kannten die Linzer kein Erbarmen mit den Kärntnern. Patrick Spannring stellte auf 9:0 (47.), Treffer Nummer zehn gelang dann aber nicht mehr. Die Linzer feierten im vierten Match den vierten Sieg und stürmten an die Tabellenspitze. Der KAC sitzt hingegen im Tabellenkeller fest und hat bei den jüngsten drei Niederlagen nicht weniger als 20 Gegentreffer kassiert.
Erste Bank Eishockey Liga
Donnerstag:
KAC - Black Wings Linz 0:9
(0:6 0:2 0:1)
Klagenfurt, Stadthalle, 3.400 Zuschauer, SR Gebei/Trilar
Tore: Moran (2.), Lebler (6./PP, 12.), Iberer (6., 17./Penalty), Mitterdorfer (17.), Kozek (29./PP, 38.), Spannring (47.)
Strafminuten: 16 bzw. 10
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