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„Trauriger Tag für den Kricketsport“

Die australische Sportwelt trauert um Phillip Hughes. Der Kricketspieler erlag am Donnerstag seinen schweren Verletzungen. Der Schlagmann war am Dienstag während eines Spieles von einem Ball am Kopf getroffen worden und auf dem Platz zusammengebrochen.

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Der 25-Jährige, der zahlreiche internationale Spiele für Australien bestritten hatte, war nach dem Zwischenfall in einem Spital in Sydney am Kopf operiert und in ein künstliches Koma versetzt worden. Doch der Aufprall des gut 150 Gramm schweren Balles mit einem Kern aus Kork, der mit Leder umwickelt ist, war so hart, dass Hughes den Kampf um sein Leben verlor.

Australischer Kricket-Spieler Phillip Hughes

Reuters/Tim Wimborne

Hughes wurde nur 25 Jahre alt

Der in Hughes’ Richtung geschleuderte Ball war nach dem Aufprall auf dem Boden ungewöhnlich hoch gesprungen. Wie Fernsehaufnahmen zeigten, drehte sich Hughes noch weg, aber der Ball traf ihn unterhalb des Helms am Hinterkopf.

Anteilnahme auch vom Premierminister

Die Anteilnahme im sportbegeisterten Australien war groß, selbst Premierminister Tony Abbott meldete sich zu Wort. „Sein Tod ist ein sehr trauriger Tag für den Kricketsport und ein herzzerreißender für seine Familie. Was passiert ist, hat Millionen von Australiern betroffen gemacht. Dass ein junges Leben beim Ausüben unseres Nationalsports so beendet wird, ist ein schrecklicher Fehler. Er wurde von seinen Teamkollegen und zahllosen Kricketfans geliebt, bewundert und respektiert“, sagte Abbott in einer Aussendung.

Nach der Todesmeldung kamen in der Öffentlichkeit Fragen auf, ob bei der Erstversorgung Hughes’ auch alles richtig abgelaufen war. Die erste Ambulanz habe 15 Minuten gebraucht, um am Unglücksort einzutreffen, hieß es seitens der zuständigen Organisation. Laut Statistik betrug die Anfahrtszeit bei lebensbedrohenden Fällen im Bundesstaat New South Wales im Zeitraum 2013/14 allerdings unter acht Minuten. Der Chef von New South Wales Ambulance wurde deshalb zur Gesundheitsministerin des Bundestaates beordert.

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