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Viele persönliche Botschaften

Mit bewegenden Gesten haben Sportler auf der ganzen Welt am Wochenende der Opfer der Terroranschläge in Frankreich gedacht. In der französischen und auch der spanischen Fußballliga gab es vor allen Spielen Schweigeminuten in den Stadien.

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In Frankreich hielten Tausende Fans in Lille, Nizza, Evian, Guingamp und Reims Transparente mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ in die Höhe. Der zweifache Schwimmolympiasieger Yannick Agnel spendete sein Preisgeld von einem Meeting im Pariser Vorort Courbevoie dem Satireblatt „Charlie Hebdo“.

Schweigeminute vor dem Match Nizza - Lorient für die Terroropfer in Paris vor Banner mit der Aufschrift "Nous sommes Charlie" ("Wir sind Charlie")

AP/Lionel Cironneau

Schweigeminute vor der Partie Nizza - Lorient

Bei seinem zweiten Platz beim Riesenslalom in Adelboden zählte Alexis Pinturault zu den französischen Skifahrern, die auf ihren Helmen „Je suis Charlie“-Botschaften trugen. Auf dem Podium hielt Pinturault bei der Siegerehrung ein Blatt mit den Worten „Je skie Charlie“ in der Hand. „Es war mir wichtig, meine Solidarität zu zeigen“, sagte er.

Der französische Skifahrer Alexis Pinturault hält ein Plakat mit der Aufschrift "Je Skie Charlie"

AP/Keystone/Peter Schneider

Auch Pinturault war mit den Gedanken in der Heimat

Vor dem Rugby-Spiel zwischen Toulon und Racing Metro wurde eine gemeinsame Schweigeminute aller Athleten mit langem Applaus bedacht. „Ich habe selten solch starke Emotionen in einem Stadion erlebt“, sagte Toulon-Coach Bernard Laporte. „Es gab eine echte Solidarität untereinander, und man hat gesehen, dass der Sport die Kraft hat, Menschen zusammenzubringen und zu vereinen.“

Anteilnahme auch in England und Italien

In der englischen Premier League widmete der französische Angreifer Bafetimbi Gomis von Swansea City seinen Kopfballtreffer zum 1:1 gegen West Ham United den Opfern des Anschlags in seiner Heimat. Gomis hielt nach seinem Tor eine französische Fahne in die Höhe. „Ich wollte mein Land unterstützen, auch wenn ich dort nicht mehr lebe. Es war keine einfache Woche für das französische Volk“, sagte Gomis. In der italienischen Serie A lief Lazio Rom beim 2:2 gegen den Stadtrivalen AS Roma mit Trikots mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ auf.

Lazio Roms Stefan De Vrij trägt im römischen Derby gegen AS Roma in Trikot mit der Aufschrift "Je suis Charlie" (Ich bin Charlie")

Reuters/Alessandro Bianchi

Die Lazio-Spieler bezogen ebenfalls Stellung

Auch in Montreal gab es eine Geste des Gedenkens. Vor der Partie der National Hockey League zwischen den gastgebenden Canadiens und den Pittsburgh Penguins wurde die französische Nationalhymne gespielt und die französische Fahne auf der Anzeigetafel und dem Eis gezeigt.