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Das Gesetz der Serie

Mit dem Triumph von Anna Fenninger im Super-G sind gleich zwei Goldserien für Österreichs Ski-Damen weitergegangen. Nach 1989 (Ulrike Maier) und 1999 (Alexandra Meissnitzer) ging auch bei der dritten WM in Vail/Beaver Creek Gold im Super-G an eine Österreicherin. Nach 2010 und 2014 (Olympia) sowie 2011 (WM) hat erneut eine Österreicherin auf einem vom eigenen Coach gesetzten Kurs gewonnen.

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1989 hatte es in Vail einen Doppelsieg für Österreich durch Maier vor Sigrid Wolf gegeben. Zehn Jahre später hatten Meissnitzer, Renate Götschl und Michaela Dorfmeister erneut in Vail gleich alle drei Medaillen abgeräumt. Auch 2015 wären im benachbarten Beaver Creek mehrere Stück Edelmetall möglich gewesen. WM-Debütantin Cornelia Hütter verpasste Bronze lediglich um elf Hundertstel.

Trainer mit erfolgreichem Händchen

Bemerkenswert ist auch die zweite Goldserie der ÖSV-Damen. Seit 2010 haben sie auf von den eigenen Trainern gesetzten Super-G-Kursen bei Titelkämpfen immer Gold geholt. Auf Strecken von Jürgen Kriechbaum war 2010 in Whistler Mountain Andrea Fischbacher Olympiasiegerin und 2011 in Garmisch Elisabeth Görgl Weltmeisterin geworden. 2014 hatte sich Fenninger auf einem von Florian Winkler ausgeflaggten Kurs Olympiagold in Sotschi gesichert. Ein Jahr später kurvte sie nun auf einem Kurs von Roland Assinger zu WM-Gold.

Nur 2013 bei der WM in Schladming hatte mit Daniele Petrini (SUI) kein Österreicher die Super-G-Tore platziert. Prompt erlitten die ÖSV-Damen beim Sieg von Tina Maze und dem bösen Sturz von Lindsey Vonn ein Debakel.

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