Schrott überzeugt mit Spitzenzeit in Linz

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Hürdensprinterin Beate Schrott (Union St. Pölten) hat am Freitag beim Hallen-Meeting in Linz mit 8,09 Sekunden im Vorlauf über 60 m Hürden überzeugt. Die Olympiafinalistin aus Niederösterreich verbesserte damit ihre Saisonbestleistung um eine Zehntelsekunde. Ebenfalls im Vorlauf glänzte die Weißrussin Alina Talay mit der Jahresweltbestzeit von 7,94 Sekunden. Im Endlauf siegte die von Philipp Unfried trainierte Talay in 7,98 Sek. vor Schrott (8,10).

„Ich bin sehr zufrieden. Mir sind fast die Tränen gekommen, als ich diese Zeit gesehen habe. Damit hätte ich jetzt noch gar nicht gerechnet. Der Weg Richtung Hallen-EM stimmt hundertprozentig“, lautete der Kommentar von Schrott, die unter ihrem Coach Rana Reider nun in den Niederlanden trainiert.

Starke Auftritte von Grünberg und Weißhaidinger

Auch Stabhochsprung-EM-Finalistin Kira Grünberg (ATSV Innsbruck) nutzte den Heimvorteil beim guglindoor und steigerte ihre Hallenbestleistung um 15 Zentimeter auf 4,40 m. Damit kam die Tirolerin dem ÖLV-Hallenrekord von 4,44 Meter, den Doris Auer 2001 in Glasgow gesprungen war, sehr nahe. „Ich bin sehr zufrieden. Es war ein super Gefühl beim Springen und ein super Publikum. Es ist jeder Sprung anders, aber ich weiß, dass ich den Rekord draufhabe“, sagte Siegerin Grünberg nach ihren drei Fehlversuchen über 4,45 m.

Kugelstoßer Lukas Weißhaidinger (ÖTB OÖ) präsentierte sich ebenfalls in Bestform. Der Lokalmatador erzielte 18,97 m und übertraf damit das Hallen-EM-Limit für Prag von 18,50 Meter klar. Den Gugl-Sieg holte sich der Tscheche Jan Marcell mit 20,18 m vor Weißhaidinger, der das bisherige ÖLV-Aufgebot für die Titelkämpfe von 5. bis 8. März auf sieben Athleten aufstockte. Weitere Qualifizierte sind aktuell: Schrott, Grünberg, Jennifer Wenth (3.000 m), Andreas Rapatz (800 m), Brenton Rowe (1.500 m) und Andreas Vojta. Letzterer blieb als Siebenter in 3:47,27 Minuten über 1.500 m in Linz unter den Erwartungen.