Fünfter ÖSV-Saisonerfolg in Ljubno
Daniela Iraschko-Stolz reist am Montag als fünffache Saisonsiegerin und klare Weltcup-Spitzenreiterin zur Nordischen Ski-WM in Falun. Bei der Generalprobe am Sonntag in Ljubno feierte die 31-Jährige ex aequo mit der Japanerin Sara Takanashi ihren zehnten Weltcup-Sieg.
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Iraschko-Stolz hat in der Gesamtwertung vor dem Finale in Oslo 89 Punkte Vorsprung auf Pokalverteidigerin Takanashi, die am Samstag den ersten Bewerb in Slowenien vor der Österreicherin für sich entschieden hatte. Zum erstmaligen Gewinn der Weltcup-Kristallkugel reicht der Olympiazweiten, die vor vier Jahren in Oslo Weltmeisterin wurde, damit am 13. März auf dem Holmenkollen bereits ein 19. Rang.

APA/AP/Darko Bandic
Iraschko-Stolz (l.) musste sich ihren zehnten Weltcup-Sieg teilen
„Cooler Wettkampf“
Ljubno zählt keineswegs zu den Lieblingsschanzen von Iraschko-Stolz. Dennoch schaffte es die gebürtige Steirerin, sich perfekt einzustellen. Nach dem zweiten Platz am Samstag kam sie mit 88,0 m und 87,5 m auf den ersten Rang, den sie mit Takanashi (88,5/89,5) teilte. Die Japanerin schloss im Finale zu Halbzeit-Spitzenreiterin Iraschko-Stolz auf und stand zum 29. Mal ganz oben auf dem Podest. US-Weltmeisterin Sarah Hendrickson (89,0/88,0) wurde wie am Vortag Dritte.
Die Österreicherin freute sich über den „ziemlich coolen Wettkampf, wir waren alle so eng beieinander“. Iraschko-Stolz hätte am Sonntag schon Weltcup-Gesamtsiegerin werden können, hätte Takanashi nur einen Zehntelpunkt weniger gemacht.
„Ich erwarte nichts von Falun“
Iraschko-Stolz reist damit mit großem Selbstvertrauen zur WM nach Schweden, wo am Donnerstag die Qualifikation und am Freitag die Entscheidung auf der Normalschanze anstehen. Am Sonntag folgt für zwei Damen und zwei Herren der Mixed-Team-Bewerb.
„Es schaut gut für die Weltmeisterschaft aus, und ich bin wirklich glücklich“, sagte Iraschko-Stolz, die sich aber nicht unter Druck setzt. „Ich erwarte nichts von Falun, ich kenne die neue Schanze nicht. Ich bin in guter Form und ich war diese Saison wirklich konstant“, meinte die 31-Jährige.
Weltcup der Skispringerinnen in Ljubno
Sonntag-Bewerb: |
1. |
Daniela Iraschko-Stolz |
AUT |
88,0/87,5 |
244,9 |
. |
Sara Takanashi |
JPN |
88,5/89,5 |
244,9 |
3. |
Sarah Hendrickson |
USA |
89,0/88,0 |
243,8 |
4. |
Spela Rogelj |
SLO |
85,0/88,5 |
242,7 |
5. |
Juliane Seyfarth |
GER |
85,0/89,0 |
237,3 |
6. |
Yuki Ito |
JPN |
86,5/84,5 |
233,6 |
7. |
Maja Vtic |
SLO |
86,0/85,0 |
231,4 |
8. |
Line Jahr |
NOR |
85,5/85,5 |
230,9 |
9. |
Eva Pinkelnig |
AUT |
86,0/85,5 |
230,7 |
10. |
Nita Englund |
USA |
86,0/84,5 |
228,6 |
11. |
Chiara Hölzl |
AUT |
84,0/84,0 |
222,3 |
14. |
Jacqueline Seifriedsberger |
AUT |
83,5/84,0 |
219,7 |
Nicht im Finale dabei: |
37. |
Sonja Schoitsch |
AUT |
77,0 |
94,5 |
40. |
Lisa Wiegele |
AUT |
72,0 |
83,5 |
Samstag-Bewerb: |
1. |
Sara Takanashi |
JPN |
88,0/90,0 |
248,5 |
2. |
Daniela Iraschko-Stolz |
AUT |
89,0/88,0 |
245,4 |
3. |
Sarah Hendrickson |
USA |
86,0/87,0 |
237,1 |
4. |
Maren Lundby |
NOR |
85,0/85,0 |
234,8 |
5. |
Eva Pinkelnig |
AUT |
85,5/89,0 |
233,7 |
6. |
Maja Vtic |
SLO |
84,5/83,0 |
232,9 |
7. |
Spela Rogelj |
SLO |
84,0/85,0 |
232,0 |
8. |
Yuki Ito |
JPN |
83,5/87,5 |
226,8 |
9. |
Katja Pozun |
SLO |
81,5/81,0 |
225,6 |
10. |
Line Jahr |
NOR |
86,0/83,5 |
224,9 |
11. |
Chiara Hölzl |
AUT |
86,5/84,5 |
224,7 |
14. |
Jacqueline Seifriedsberger |
AUT |
83,5/86,5 |
222,2 |
31. |
Lisa Wiegele |
AUT |
79,0/74,0 |
190,7 |
Nicht im Finale dabei: |
38. |
Sonja Schoitsch |
AUT |
75,0 |
92,0 |
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